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#hiddenchampions – avesco Financial Services AG https://www.avesco-test.de Finanzdienstleistung Berlin - Private Banking Berlin: Mon, 28 Mar 2022 13:41:55 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.29 https://www.avesco-test.de/wp-content/uploads/2018/12/cropped-Favicon-512x512-32x32.png #hiddenchampions – avesco Financial Services AG https://www.avesco-test.de 32 32 Carl Zeiss Meditec AG – mit klarem Blick in die Zukunft https://www.avesco-test.de/carl-zeiss-meditec-ag-mit-klarem-blick-in-die-zukunft/ Wed, 23 Feb 2022 12:27:19 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=3738 Die Carl Zeiss Meditec AG ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im Sustainable Hidden Champions Equity Fonds (SHC-Fonds). In unserem Blog stellen wir Ihnen diese beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte, vor.

Immer den Durchblick zu behalten, ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht immer einfach. Unser Hidden Champion, Carl Zeiss Meditec (CZM), hat sich noch einiges darüber hinaus zum Ziel gesetzt: „Seeing beyond“, also „darüber hinaus sehen“, lautet das Motto des Unternehmens. Als Markt- und Technologieführer im Bereich der Augenheilkunde (Ophthalmologie) und Mikrochirurgie will CZM mithilfe von leistungsfähigen und innovativen Produktlösungen die „Grenzen des Machbaren“ herausfordern. In enger Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen und AnwenderInnen werden Produkte und Lösungen zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten angeboten. Systeme und Verbrauchsmaterialien für verschiedene chirurgische Eingriffe und Visualisierungslösungen für minimalinvasive chirurgische Behandlungen werden ebenso entwickelt und vertrieben.

Alles in allem sollen damit Behandlungsergebnisse verbessert, also die Lebensqualität der PatientInnen gesteigert, und Behandlungskosten gesenkt werden. Dabei setzt der Hidden Champion auf eine kundInnennahe Forschung und Entwicklung. Dass der Bedarf in diesem Bereich hoch ist, zeigt die Statistik: Weltweit gibt es etwa 1,1 Milliarden Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Davon sind 43 Millionen blind und 295 Millionen stark sehbehindert. Wenn man bedenkt, dass wir unseren Augen rund 80 Prozent aller Sinneseindrücke zu verdanken haben, wird die Arbeit unseres Hidden Champions gleich umso bedeutsamer.

Foto: ZEISS


Wer steckt dahinter?

Vor gut 175 Jahren, am 17. November 1846, gründete Carl Zeiss das Unternehmen ZEISS in Jena. Die Carl Zeiss Meditec AG bündelt als Tochtergesellschaft der Carl Zeiss AG alle medizintechnischen Aktivitäten. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in zwei Bereiche: Augenheilkunde (Ophthalmologie) und Mikrochirurgie. Nach Schätzungen von CZM liegt der Marktanteil im Bereich der Mikrochirurgie bei über 50 Prozent*, was das Unternehmen zum Marktführer in diesem Feld macht. Im Bereich der Augenheilkunde beziffert CZM seinen Marktanteil schätzungsweise auf rund 11 Prozent* und sieht sich somit (hinter dem Augenchirurgiegeschäft von Alcon) als zweitgrößter Anbieter weltweit in diesem Feld. Mit Hauptsitz in Jena sowie Betriebsstandorten und Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich, Spanien, den USA und Japan ist das Unternehmen in den wichtigsten Märkten der Welt direkt vor Ort angesiedelt. Im Jahr 2021 waren weltweit 3.531 Mitarbeitende in der Carl Zeiss Meditec AG beschäftigt. Der Umsatz lag zuletzt bei knapp 1.647 Millionen Euro.

*Stand 2020

Hohe Innovationskraft

Innovationen haben vor allem im medizinischen Umfeld eine hohe Bedeutung. Deshalb spielen Forschung und Entwicklung bei der Carl Zeiss Meditec Gruppe traditionell eine große Rolle. So arbeitet das Unternehmen beständig daran, sein Produktportfolio zu erweitern und bestehende Produkte zu verbessern. Bereits im frühen Stadium der Produktentwicklung wird eng mit der Kundschaft zusammengearbeitet. Darüber hinaus liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der digitalen Vernetzung von Systemen und Geräten, um Diagnosen und Behandlungen effizienter zu machen. In weiteren Untersuchungen werden neue technologische Konzepte hinsichtlich klinischer Bedeutung und Wirksamkeit unter die Lupe genommen. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen erhöhten sich zuletzt um 6,1 Prozent, auf 232 Millionen Euro. 19 Prozent der gesamten Belegschaft der Carl Zeiss Meditec Gruppe sind im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt.

Nachhaltigkeit und Ökologie

Nachhaltiges Wirtschaften gilt seit jeher als Grundprinzip bei ZEISS. Bereits seit 1998 gibt es weltweit geltende Umweltleitsätze. Zu den Zielen gehören ein sparsamer Umgang mit allen natürlichen Ressourcen zur Schonung der Umwelt sowie die Reduzierung des Wasserverbrauchs, des Abfallaufkommens, des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen. Alle ZEISS Gesellschaften arbeiten nach einer Umweltrichtlinie. Ein Umweltmanagementsystem (nach ISO 14001:2015) ist an 32 Geschäftseinheiten sowie an 15 Produktionsstandorten eingerichtet. Der Energiebezug an den deutschen Hauptstandorten ist CO2-neutral. Bis zu diesem Jahr, also 2022, soll der Energiebezug auch an allen internationalen Hauptstandorten auf Grünstrom umgestellt werden. Bis 2025 möchte ZEISS CO2-neutral in den eigenen Tätigkeiten weltweit werden.

Bei der Auswahl und der Zusammenarbeit mit den Lieferanten spielen ebenfalls ökologische, aber auch soziale Aspekte eine wichtige Rolle. Alle Hauptlieferanten müssen Standards bezüglich Nachhaltigkeit und verantwortungsvollem sozialen Handeln befolgen und an ihre Sublieferanten weitergeben. Dazu müssen sie den Responsible Business Alliance (RBA) – oder einen vergleichbaren Kodex anerkennen. Zudem werden die Hauptlieferanten jährlich mit einer softwarebasierten Bewertung zu Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Energiemanagement überprüft. Diese auch als „Audit“ bezeichnete Maßnahme zum Qualitätsmanagement dokumentiert, ob die festgelegten Prozesse, Normen und gesetzlichen Vorgaben innerhalb des Unternehmens eingehalten wurden. Während der Pandemie 2019/2020 hat das Unternehmen solche risikobasierten Audits remote, also digital, bei Lieferanten durchgeführt. Dadurch konnten die CO2-Emissionen für Dienstreisen eingespart werden. Um weiterhin CO2-Emissionen einzusparen, möchte Carl Zeiss Meditec auch nach der Pandemie Remote-Audits durchführen. Seit 2019 werden zudem Emissionen aus Flugreisen kompensiert. In einem Pilotprojekt unterstützt ZEISS den Einsatz elektrobetriebener LKW.

Soziales Engagement

Der weltweite Verhaltenskodex der ZEISS Gruppe legt Grundregeln guten und fairen Verhaltens im Wettbewerb und im Umgang mit Mitarbeitenden und KundInnen fest. Er definiert fundamentale ethische Verhaltensprinzipien und Werte für das Handeln von Management und Mitarbeitenden im Unternehmensalltag. Diversität, Toleranz und Offenheit werden bei ZEISS großgeschrieben. Die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Jahr 2021 soll diese Haltung noch mal bekräftigen. Zudem lag der Fokus im Geschäftsjahr 2020/2021 auf der Förderung von Frauen. Hierzu wurden Mentoring-Workshops und -Netzwerke und Trainings abgehalten. Ein weiterer Fokus: Mit verschiedenen Engagements wird versucht, auch Menschen in strukturschwachen Regionen einen Zugang zu medizinischer Versorgung zu bieten. Gemeinsam mit der Ruta-de-la-Luz-Stiftung in Tansania werden beispielsweise Augenuntersuchungen für an Albinismus leidende Kinder ermöglicht. Um BewohnerInnen in benachteiligten Regionen Australiens und Ozeaniens Zugang zu besserer chirurgischer Ausrüstung zu gewährleisten, wurde 2007 das Back-to-Bush-Programm ins Leben gerufen. Seit 2015 gibt es dieses auch in Indien. Zudem wurden seit 2019 Trainingszentren in Indien und Uganda für AugenärztInnen und Pflegepersonal gemeinsam mit der Christoffel-Blindenemission, dem lokalen Partner The Poona Blind Men’s Association sowie dem Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker errichtet.

Darüber hinaus zahlt die Carl Zeiss Meditec AG mit ihren Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

Medizintechnische Produkte
im Bereich Mikrochirurgie sowie
Augenheilkunde tragen zur
Gesundheit und Wohlbefinden
der Gesellschaft bei.
Eine durchschnittliche Forschungs- &
Entwicklungs-Quote von ca. 14%**
trägt in hohem Maße zu innovativen
Produktlösungen und zu
medizinischem Fortschritt bei.
Trainings- und Diagnosezentren
sowie der Zugang zu besserer
chirurgischer Ausrüstung in
benachteiligten Regionen
tragen dazu bei, Ungleichheiten
in der medizinischen Versorgung
und für Menschen mit Augenkrankheiten
zu verringern.

** Stand 2020/2021

Sie wollen mehr über die Nachhaltigkeit des Hidden Champions erfahren? Hier geht es zu unserem aktuellen Kurzprofil des Unternehmens.

Carl Zeiss Meditec AG / Branche: Ophthalmologie und Mikrochirurgie / Gegründet: 1846 / Mitarbeitende 2021: 3.531 / Artikel veröffentlicht: Februar 2022
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Titelbild: ZEISS

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Hermle AG – meisterhaft im Fräsen und präzise in Sachen Effizienz https://www.avesco-test.de/hermle-ag-meisterhaft-im-fraesen-und-praezise-in-sachen-effizienz/ Wed, 26 Jan 2022 08:00:45 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=3684 Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im SHC-Fonds. In unserem Blog stellen wir Ihnen diese beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte, vor.

Der Bau hochwertiger Fräsmaschinen, leistungsstarker und hoch innovativer Bearbeitungszentren sowie zugehöriger Automatisierungskomponenten machen die Hermle AG zum Weltmarktführer in der Branche. Die Produkte des Hidden Champion finden Gebrauch in unterschiedlichen Hightech-Branchen im In- und Ausland. Dazu gehören Unternehmen aus

  • dem Werkzeug- und Formenbau,
  • der Medizintechnik,
  • der optischen Industrie,
  • der Luftfahrt,
  • der Energietechnik,
  • der Automobilindustrie und dem Motorsport sowie
  • deren Zulieferer.

Hermle punktet auch in Sachen Nachhaltigkeit durch eine effiziente Ressourcennutzung – etwa auf den Ebenen Energie, Nutzungsphasen sowie Transport.

Wer steckt dahinter?

Berthold Hermle gründete 1938 eine Schraubenfabrik und Fassondreherei in Gosheim. Ab 1957 wurden die ersten Fräsmaschinen hergestellt. Von da an nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Das Unternehmen hat von Anfang an den Anspruch verfolgt, „mehr als Standard zu fertigen“, was sich auch nach 70-jährigem Firmenbestehen nicht geändert hat. Heute beschäftigt die Hermle AG mehr als 1.300 Mitarbeitende am Standort Deutschland und macht einen Umsatz von 296,9 Mio. Euro (2020).

Das Thema Nachhaltigkeit wird bei der Hermle AG konsequent umgesetzt und fußt beispielsweise auf einem effizienten Einsatz von Energie und optimierten Transportwegen.

Champion bei effizienten Transportwegen und beim Energieeinsatz

Die Produktion der Hermle AG wird nur in einer Region in Deutschland realisiert. Zudem ist Deutschland der Hauptabsatzmarkt des Unternehmens. Dieser Standortvorteil reduziert Transportwege und somit Treibhausgasemissionen. Um den CO2-Ausstoß weiter zu verringern, wird überwiegend mit lokalen Lieferanten zusammengearbeitet; für den Versand setzt Hermle soweit wie möglich auf CO2-neutrale Transportlogistiker. Zusätzlich ist die gesamte eigene Fahrzeugflotte von Hermle mit moderner und schadstoffarmer Technologie ausgestattet: In den eigenen Hallen werden ausschließlich elektrisch betriebene Gabelstapler und Flurfahrzeuge eingesetzt.

Das Heizen und die Klimatisierung verschiedener Fertigungshallen erfolgt durch energieeffiziente Blockheizkraftwerke und Absorptionskälteanlagen. Absorptionskälteanlagen benötigen circa 25 % weniger Energie als herkömmliche Kompressionskälteanlage. Zudem besteht das Wärmenetz von Hermle aus hocheffizienten Wärmepumpen, die sowohl zur Kühlung als auch zum Heizen der Produktionsgebäude eingesetzt werden. Ein zusätzlicher Wärmetauscher sorgt dafür, dass die entstehende Abwärme wieder zurückgeführt werden kann.

Engagement für Nachwuchskräfte, die Liebe zum Standort Deutschland und Unterstützung regionaler Projekte

Die Hermle AG engagiert sich überdurchschnittlich für Nachwuchskräfte, womit das Unternehmen aktiv dem Fachkräftemangel vorbeugen will. Hierfür arbeitet Hermle eng zusammen mit den Haupt-, Real- und Berufsschulen sowie Gymnasien und verschiedenen Hochschulen in der Region. Das Unternehmen öffnet aktiv seine Türen für junge Nachwuchskräfte, etwa im Rahmen von Betriebsführungen und TechDays zur beruflichen Orientierung.

Hermle bekennt sich klar zum Standort Deutschland; möglichst viele Arbeitsplätze sollen im Inland gesichert werden und die unmittelbare Region so unterstützt werden. Von den 1.304 Mitarbeitenden (Stand Dezember 2020) war die überwiegende Mehrheit am Standort Deutschland beschäftigt – 1.005 Personen, 13 % der Belegschaft arbeitete im Ausland.

Das Unternehmen fördert zudem soziale Projekte in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg über die Hildegard-und-Katharina-Hermle-Stiftung. Die Stiftung wird aus Dividendenausschüttungen der Hermle AG finanziert. Im Jahr 2020 flossen rund 3,2 Mio. Euro in Projekte für die Kinder-, Jugend- und Altenhilfe sowie für das Wohlfahrtswesen.

Darüber hinaus zahlt die Hermle AG mit ihren Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

Sie wollen mehr über die Nachhaltigkeit des Hidden Champions erfahren? Hier geht es zu unserem aktuellen Kurzprofil des Unternehmens.

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Branche: Maschinenbau / Gegründet: 1938 / Mitarbeitende 2020: 1.304 / Artikel veröffentlicht: Januar 2022

Foto (Titelbild): Hermle AG – www.hermle.de

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STEICO SE – ein Unternehmen auf dem Holzweg https://www.avesco-test.de/steico-se-ein-unternehmen-auf-dem-holzweg/ Wed, 29 Dec 2021 16:27:01 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=3637 Die STEICO SE ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im SHC-Fonds. In unserem Blog stellen wir Ihnen diese beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte, vor.

Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit werden bei dem Hidden Champion STEICO SE großgeschrieben. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Bauprodukten aus nachwachsenden Rohstoffen spezialisiert. Egal, ob beim Neubau oder bei der energetischen Sanierung von Fassaden, Dächern, Decken, Wänden oder Böden – die ökologischen Bauprodukte werden in vielen Bereichen verwendet. Durch die frühzeitige Spezialisierung ist das Unternehmen mittlerweile zum Weltmarkführer in der Herstellung von Holzfaser-Dämmstoffen herangewachsen. Jährlich stellt der Hidden Champion ökologisches Dämmmaterial für circa 53.000 Häuser her. Die Nachhaltigkeit der Produkte zeigt sich in unterschiedlichsten Facetten: Die Produkte bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, haben eine lange Nutzungsphase, sind klimapositiv und recyclebar.

Wer steckt dahinter?

STEICO wurde 1986 als „Gesellschaft für Bau- und Industriebedarf Steinmann & Co. GmbH“ gegründet. Zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen ein Holzhandelsbetrieb, dessen Fokus der Großhandel von importierten Holzwaren war. Der einstige 1,5-Personen-Betrieb hat sich mittlerweile zu einem Arbeitgeber für rund 1.900 MitarbeiterInnen entwickelt und feiert in diesem Jahr 35-jähriges Gründungsjubiläum. Der Weltmarktführer bei ökologischen Dämmstoffen aus Holzfasern hält heute einen Marktanteil von 45 bis 50 %.

Holz – ein natürlicher CO2-Speicher

Der Hidden Champion punktet in Sachen Ökologie nicht nur durch die Gebäude-Dämmung und die damit verbundenen Energieeinsparungen: Allein das für die Dämmstoffe verwendete Material Holz hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Die Rede ist von CO2. Schließlich sind Bäume natürliche CO2-Speicher, welche das CO2 auch bei der Zerkleinerung nicht freisetzen. Dadurch wird bei der Jahresproduktion von STEICO-Produkten doppelt so viel CO2 im Holz gespeichert, wie bei der Herstellung emittiert wird.

Bildrechte: steico.com

 

Allein die STEICO-Außendämmung eines Hauses speichert im Schnitt über 9 Tonnen CO2. Das ist so viel wie ein durchschnittlicher Autofahrender in 9 Jahren ausstößt. Während der langen Nutzungsphase der Gebäude bzw. Dämmstoffe wachsen wiederrum neue Bäume nach, die CO2 speichern. Somit wird der natürliche Kreislauf der Treibhausgase – nämlich speichern und emittieren – unterstützt und ein positiver Beitrag zum Klima geleistet. Dies ist ein erheblicher Vorteil im Vergleich zu konventionellen Dämmstoffen. Bei der Herstellung von Styropor beispielsweise wird eine große Menge an Treibhausgasen freigesetzt, die nicht wieder gespeichert werden.

100 % Rohstoffnutzung: aus Liebe zum Holz

STEICO setzt in der Verwertung des Holzes auf möglichst lange Nutzungsketten. Im Sinne der hohen Rohstoffeffizienz bleibt keine Faser ungenutzt. Aus Baumrinde wird Furnierholz, unförmige Holzreste werden für die Energiegewinnung genutzt.

Bildrechte: steico.com


Soziales Engagement

Das Unternehmen engagiert sich im Umkreis seiner Standorte – etwa durch Spenden an gemeinnützige Institutionen wie z. B. Kindergärten, Feuerwehreinrichtungen und Sportstätten. So spendete STEICO im Jahr 2020 ca. 70.000 € an polnische Krankenhäuser zur Unterstützung während der Covid-19-Pandemie. In der polnischen Stadt Czarna Woda, in der STEICO seit 2016 produziert, errichtete das Unternehmen ein Schulgebäude in dem rund 100 SchülerInnen unterreichtet werden.

Die ökologischen Produkte von STEICO haben einen positiven Einfluss auf die Wohngesundheit und umweltfreundliche Eigenschaften – das bestätigt das Siegel des Instituts für Baubiologie Rosenheim. Außerdem kann mit den Dämmstoffen Energie eingespart werden, was die KonsumentInnen unabhängiger macht von steigenden Energiepreisen.

Darüber hinaus zahlt STEICO mit seinen Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

Sie wollen mehr über die Nachhaltigkeit des Hidden Champions erfahren? Hier geht es zu unserem aktuellen Kurzprofil des Unternehmens.

STEICO SE / Branche: Baubranche / Gegründet: 1986 / Mitarbeitende 2020: 1.907 / Artikel veröffentlicht: Dezember 2021

 

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AIXTRON SE – Energieeffizienz durch Innovationskraft https://www.avesco-test.de/aixtron-se-energieeffizienz-durch-innovationskraft/ Wed, 01 Dec 2021 09:00:06 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=3590 Die AIXTRON SE ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im SHC- Fonds. In unserem Blog stellen wir Ihnen diese beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte, vor.

Halbleiter. Dieser Begriff sollte spätestens in den letzten Monaten aufgrund von Lieferknappheiten bekannt geworden sein. Doch für was werden diese technischen Teile überhaupt benötigt? Die Antwort ist: für eine Vielzahl an zukunftsträchtige Technologien. Beispielsweise für den effizienten Betrieb von Datenzentren, das schnelle und drahtlose Laden von mobilen Endgeräten, den Antrieb von Elektrofahrzeugen oder einen schnellen Datenaustausch.

Quelle: AIXTRON SE

Unser Hidden Champion des Monats, die AIXTRON SE, hat sich auf Anlagen, die zur Herstellung solcher Halbleiter benötigt werden, spezialisiert und ist in diesem Bereich breit aufgestellt. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen rundum die Entwicklung, Produktion und Installation von Anlagen zur Deposition von komplexen Halbleitungsmaterialien wie Galliumnitrid (GaN) an. Die in den Anlagen des Konzerns hergestellten technischen Produkte überzeugen vor allem durch ihre Energieeffizienz und hohe Ladegeschwindigkeiten. Der Fokus auf Energieschonung, eine hohe Innovationskraft und die Marktführerschaft bilden die größten Stärken AIXTRONs.

Wer steckt dahinter?

Die AIXTRON SE wurde im Jahr 1983 durch Mitarbeitende des Instituts für Halbleitertechnik der RWTH Aachen im nordrhein-westfälischen Herzogenrath gegründet. Der Name setzt sich aus dem französischen Namen der Stadt Aachen „Aix-la-Chapelle“ und dem Begriff „Elektronik“ zusammen. Schon zwei Jahre nach der Gründung konnte das Unternehmen die erste Anlage zur Herstellung von Halbleitern (MOCVD-Anlage) in Betrieb nehmen. Kurz danach, im Jahr 1988, erhielt das Unternehmen dann den „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“. In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen in viele weitere Länder. Heute ist der Konzern unter anderem in Deutschland, England, Schweden und den USA vertreten.

Quelle: AIXTRON SE

Im Jahr 2010 wurde dann ein F&E Zentrum in Herzogenrath eröffnet, das dem Unternehmen dabei helfen sollte, die Marktführerschaft auch noch in Zukunft zu behalten. 2017 gewann der Konzern den Energy Efficiency Award der deutschen Energie Agentur und ist seit 2019 komplett auf regenerative Energien umgestiegen und klimaneutral. Trotz einiger schlechter Jahre und eines gescheiterten Übernahmeversuchs durch chinesische InvestorInnen bleibt der Hidden Champion erfolgreich und beschäftigte im Jahr 2020 ca. 745 Mitarbeitende an Standorten in der ganzen Welt. Dabei erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von rund 262,2 Millionen Euro.

Umfangreiche Nachhaltigkeitsmaßnahmen

Ökologischer Produktimpact

Mithilfe der Anlagen von AIXTRON können Bauelemente produziert werden, die einen maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung und Produktion einer Vielzahl von innovativen Anwendungen zukunftsweisender Megatrends leisten. Unser Hidden Champion kann durch seine Expertise dazu beitragen, dass diese zukunftsorientierten Hightech-Anwendungen leistungsstark und dabei aber gleichzeitig besonders energieeffizient betrieben werden können. Damit kann der Konzern indirekt dazu beitragen, dass die eingangs erwähnten Technologien energieschonender werden.

Hohe Innovationskraft

Eine der größten Stärken von AIXTRON liegt in der Innovationskraft des Konzerns. In dem mehr als 16.000 m2 großen F&E Zentrum investiert das Unternehmen im Jahr 2020 an die 60 Millionen Euro, das enstpricht etwas weniger als einem Viertel des Gesamtumsatzes. Mit diesen hohen Ausgaben arbeitet AIXTRON daran, auch weiterhin einen positiven ökologischen Produktimpact direkt sowie indirekt zu erzielen.

Quelle: AIXTRON SE

Besonders nennenwert sind dabei zwei Forschungsprojekte: Einerseits arbeitet das Unternehmen momentan daran effizientere Solarzellen-Leitungshalbleiter herzustellen – eine Technologie, mit der die Kosten für die Produktion von Solarzellen gesenkt werden könnten. Andererseits arbeitet der Konzern aktuell an einem Projekt mit weitreichender gesellschaftlicher Wirkung. Innerhalb dieses wird an UVC-LED Leuchten geforscht. Mithilfe dieser LEDs könnte in Zukunft energiearm und effektiv Trinkwasser aufbereitet werden.

AIXTRONs gesellschaftliches Engagement

Der Konzern ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und unterstützt seine Mitarbeitenden an vielerlei Stellen. So nimmt das Unternehmen jährlich an dem Aachener Firmenlauf teil und ermöglichte es diesen in 2020 digital durchzuführen. Weiterhin kooperiert das Unternehmen mit dem Institut für Transfusionsmedizin der Uniklinik der RWTH Aachen und schafft finanzielle Anreize für die Blutspende und spendet in diesem Rahmen für einen karitativen Zweck.

Außerdem haben Mitarbeitende die Option, dass ihre Vorschläge aktiv in das Unternehmen eingebracht werden können – seit 2015 wurden im Rahmen dieses Programms schon 212 Vorschläge von Mitarbeitenden implementiert. Zusätzlich überprüft das Unternehmen die Nachhaltigkeit in der Lieferkette und unterstützt dazu den US-amerikanischen Dodd-Frank Act, die Responsible Minerals Initiative sowie die EU-Regelungen zu Konfliktmaterialien zur Offenlegung der Herkunft risikobehafteter Mineralien.

Darüber hinaus zahlt AIXTRON mit seinen Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

AIXTRON investiert ca. 20 % seines Umsatzes in Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Weiterhin fördert das Unternehmen zahlreiche Forschungskooperationen mit Universitäten oder Forschungsinstituten.
Mit AIXTRONs Depositionsanlagen werden Halbleiter leistungsfähiger und ressourcenschonender. Damit kann der Konzern maßgeblich zum Schutz des Klimas beitragen.

 

AIXTRON SE / Branche: Anlagenbau / Gegründet: 1983 / Mitarbeitende: ca. 728 / Artikel veröffentlicht: November 2021

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Uzin Utz AG – Vorreiter bei emissionsfreien Klebstoffen und nachhaltigen Bodenbelägen https://www.avesco-test.de/uzin-utz-ag-vorreiter-bei-emissionsfreien-klebstoffen-und-nachhaltigen-bodenbelaegen/ Thu, 28 Oct 2021 13:01:37 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=3503 Die Uzin Utz AG ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im SHC- Fonds. In unserem Blog stellen wir Ihnen diese beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte, vor.

Parkett, Dielen, Fließen, Vinyl, Marmor – Was haben all diese Materialien gemeinsam? Alle können unter anderem als Bodenbelag genutzt werden. Doch wie werden sie überhaupt verlegt und wie kann man einen langhaltigen Schutz des Bodens bewerkstelligen? Wie komplex diese Aufgaben sind und wie man auch hier nachhaltig agieren kann, zeigt uns ein Ulmer Familienunternehmen.

Quelle: Uzin Utz AG

Unser Hidden Champion des Monats, die Uzin Utz AG ist breit aufgestellt im Bereich der Fußbodentechnik. Das Unternehmen bietet mit einem großen Produktsortiment für jede Lebensphase des Bodens eine Lösung. Hauptaugenmerkt liegt dabei auf der Untergrundvorbereitung, dem Kleben von Bodenbelägen, der Parkett-, Kunstharz-, Fliesen- und Natursteinverlegung sowie der Reinigung und Pflege. Die Maschinen und Werkzeuge runden das Produktportfolio ab und bieten dem Handwerker alles was er braucht, um den perfekten Boden zu bereiten. Der Konzern besteht aus insgesamt sieben Marken, darunter die Marke „UZIN“. Die Produktbreite, eine wertschätzende Unternehmenskultur und die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit bilden die größten Stärken des Konzerns.

Wer steckt dahinter?

Die Uzin Utz AG wurde im Jahr 1911 unter dem Namen „Fabrikation Chemischer Produkte“ von Georg Utz im österreichischen Wien gegründet. Im Jahr 1919 zog das Unternehmen dann in das baden-württembergische Ulm. Das Hauptgeschäft zu dieser Zeit bestand noch aus der Herstellung von Bohnerwachs, Schuhcreme und Seifenpulver. Erst nach dem zweiten Weltkrieg, nämlich im Jahr 1948, veränderte der Konzern seinen Fokus und läutete unter dem Namen „UZIN“ die Klebstoffära ein. In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen und es wurden Werke und Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich, Slowenien, Polen, Schweden und vielen weiteren Ländern gegründet.

Quelle: Uzin Utz AG

Im Jahr 1980 wurden bereits die ersten umweltfreundlichen Klebstoffe von Dr. H. Werner Utz eingeführt. 1997 ging das Unternehmen an die Börse und erweiterte die nachhaltige Produktpalette um die „Uzin Ökoline“. Damit stellte der Hidden Champion den ersten emissionsarmen Klebstoff her. Im Jahr 2011 feierte das immer noch familiengeführte Unternehmen das 100-jährige Bestehen und begrüßte 2018 die jüngsten Nachfahren in der Unternehmensleitung. Der Hidden Champion mit Julian und Philipp Utz im Vorstand blieb erfolgreich und beschäftigte im Jahr 2020 ca. 1.335 Mitarbeiter an Standorten in der ganzen Welt. Dabei erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von rund 383,6 Millionen Euro.

Umfangreiche Nachhaltigkeitsmaßnahmen

Kooperation mit BASF für mehr Klimaschutz

Uzin Utz setzte schon früh auf Umweltschutzmaßnahmen. Wie oben beschrieben, wurden bereits in den 1980er-Jahren umweltfreundlichere Klebstoffe auf den Markt gebracht. Der Hidden Champion kooperiert dabei neuerdings mit dem Chemieunternehmen BASF, um gemeinsam CO2-Emissionen einzusparen. Uzin Utz bezieht einige Grundprodukte von dem Chemiekonzern. Treiber für diese Maßnahmen zum Klimaschutz ist dabei der Biomassenbilanz-Ansatz von BASF. Nach diesem zertifizierten Verfahren werden die Grundprodukte für Uzin Utz ausschließlich aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt.

Quelle: Uzin Utz AG

Dabei soll der Anteil an Bindemitteln auf Basis von erneuerbaren Rohstoffen in den Verlegesystemen des Unternehmens über die nächsten Jahre zunehmend gesteigert werden. Dadurch können mittel- bis langfristig fossile Ressourcen geschont und Treibhausgase eingespart werden. Durch das Ersetzen von erdölbasierten Ressourcen mit solchen die aus Biomasse hergestellt werden, kann der Hidden Champion jährlich um die 3000t CO2 einsparen. Das entspricht dem Jahresverbrauch von ungefähr 135 Zwei-Personen Haushalten.

Nachhaltige Verpackungsmaterialien

Der Konzern arbeitet kontinuierlich an innovativen und nachhaltigen Lösungen für verschiedene Unternehmensprozesse. Bereits 2013 wurden Kunstoff-Eimer aus recyceltem Kunstoff eingesetzt. Im Rahmen dieses Projekts konnte eine nachhaltige Verpackung als Ersatz für Kunstoffkannister entwickelt werden. Diese bestehen aus einem Innenbeutel aus recyceltem Kunststoff und einem Umkarton aus Altpapier. Damit kann gegenüber den alten Kannistern 75% des Kunststoffs eingespart werden. Am Standort Ulm wurden 2020 alle Kannister auf das Recyclingmaterial umgestellt, ausgenommen die Kannister für Gefahrengut.

Preisgekrönt mit hoher ArbeitnehmerInnen-Zufriedenheit

Insbesondere bei der Arbeitgeberperformance kann unser Hidden Champion überzeugen. In der Vergangenheit erhielt Uzin Utz das Focus Ranking „Deutschlands bester Arbeitgeber“ sowie den „familyNET 4.0 Award“. Dabei legt das Unternehmen besonderen Wert auf die Bereiche Bildung, Sicherheit, Gesundheit als auch flexibles Arbeiten. Was wiederum auch bei den Mitarbeitenden sehr gut ankommt. Im Jahr 2019 gaben 95% der Belegschaft an, dass sie den Konzern wieder als Arbeitgeber wählen würden. Im Außendienst waren es sogar 100% der ArbeitnehmerInnen. Das Arbeitsklima wurde von 93% als sehr zufriedenstellend beschrieben. Eine signifikante Verbesserung im Vergleich zu 2010, wo diese Antwort von 84 % der Beschäftigten gegeben wurde. Unser Hidden Champion hat demnach aktiv an der Weiterentwicklung der ArbeitnehmerInnen-Förderung gearbeitet.

Darüber hinaus zahlt Uzin Utz mit seinen Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

   Uzin Utz kann mit einer Neuheitsquote von 42-50 % mit einer sehr hohen Innovationskraft aufwarten. Zum Beispiel konnte durch eine einkomponentige Spachtelgrundierung der Transportaufwand drastisch reduziert werden. Dadurch konnten 40 % der Treibhausgase und des Energiebedarfs eingespart werden.
Uzin Utz bietet ein umfangreiches Beratungsangebot rund um das Thema Bodensysteme. Durch Produkte wie dem CO2-sparsamen UZIN Hydroblock-System kann zu einem nachhaltigen Konsum angeregt werden.

 

Uzin Utz AG / Branche: Bauchemie / Gegründet: 1911 / Mitarbeitende: ca. 1.335 / Artikel veröffentlicht: Oktober 2021

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Aurubis AG – Kreislaufwirtschaft für das „rote Gold“ https://www.avesco-test.de/aurubis-ag-kreislaufwirtschaft-fuer-das-rote-gold/ Fri, 01 Oct 2021 08:00:05 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=3390 Die Aurubis AG ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im SHC- Fonds. In unserem Blog stellen wir Ihnen diese beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte, vor.

Tausende Volt jagen täglich durch diesen Rohstoff, genauso kann er aber für den Transport von Wasser genutzt werden. Auch für die Zukunft der Telekommunikation werden Unmengen davon benötigt. Haben Sie schon erraten, um welchen Rohstoff es sich handelt? Noch ein Tipp: Er ist heißbegehrt. Es handelt sich um das „rote Gold“: Kupfer.

Quelle: Aurubis AG

Unser Hidden Champion des Monats, die Aurubis AG ist ein Vorreiter im Bereich der Nachhaltigkeit, schließlich ist die Wiederverwertung von altem Kupfer schon lange ein fester Bestandteil der firmeneigenen Wertschöpfungskette. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Herstellung von Kupferkathoden, zusätzlich vertreibt das Unternehmen Kupfergießwalzdraht, Walzprodukte sowie Produkte aus anderen Metallen. Der Konzern gliedert sich in die beiden Hauptbereiche „Metal Refining & Processing“ und „Flat Rolled Products“. Ein diversifiziertes Produktportfolio sowie der Ausbau des Recyclinggeschäfts bilden die größten Stärken des Konzerns.

Wer steckt dahinter?

Die Aurubis AG wurde am 28. April 1866 von der Norddeutschen Bank unter dem Namen Norddeutsche Affinerie AG in Hamburg gegründet. Hauptgeschäft des Unternehmens war bereits in diesen Jahren die Nutzbarmachung von Kupfer für verschiedenste Anwendungen. Im Jahr 1998 ging der Hidden Champion dann an die Börse. In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen und es wurden Werke und Tochtergesellschaften in Deutschland, Bulgarien, Belgien, England und den USA gegründet.

Quelle: Aurubis AG

Nachdem im Jahr 2008 der belgische Kupferbearbeiter Cumerio von der Norddeutschen Affinerie AG übernommen wurde, beschloss das Management den Konzern in die Aurubis AG umzubenennen. Der Name setzt sich aus den lateinischen Wörtern für Rot und Gold zusammen und bedeutet demnach „rotes Gold“, stellvertretend für den wertvollen Rohstoff Kupfer. Infolge der Übernahme wurde das Unternehmen umstrukturiert und expandierte weiter. Der Hidden Champion blieb erfolgreich und beschäftige im Jahr 2020 an die 7.236 Mitarbeiter in der ganzen Welt. Dabei erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von ca. 12,43 Milliarden Euro.

Umfangreiche Nachhaltigkeitsstrategie

Stichwort: Rezyklierbarkeit und ökologischer Produktimpact

Kupfer hat gegenüber anderen Metallen einen entscheidenden Vorteil: Der Rohstoff kann beliebig häufig recyclet werden, ohne dass es zu Qualitätsverlusten kommt. Dies ermöglicht es gewaltige Mengen an Energie einzusparen. Einerseits entfällt beim Recycling der aufwendige Prozess des Erzabbaus und der Aufbereitung. Andererseits erfordert das Einschmelzen des Recyclingmaterials deutlich weniger Energie als die Metallgewinnung aus Kupferkonzentrat. Aufgrund dieser Rohstoffeigenschaften und den über die Jahren gesammelten Recyclingkompetenzen trägt Aurubis maßgeblich dazu bei, eine Kreislaufwirtschaft zu kreieren.

Quelle: Aurubis AG

Viele der Produkte finden nämlich in nachhaltigen Branchen Anwendung. Vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien oder der E-Mobilität werden in Zukunft große Mengen an Kupfer benötigt. Durch dieses reziproke Verhältnis kann Aurubis mit der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie zukunftsträchtige Branchn unterstützen.

CO2-Emissionen

Im Vergleich zu anderen weltweit agierenden Kupferhütten kann Aurubis aufgrund des hohen Recyclinganteils (1 Mio. Tonnen Recyclingmaterial) und der effizienten Produktionsweise mit einem ca. 40 % geringeren CO2-Fußabdruck überzeugen. Obwohl es sich um eine emissionsreiche Industrie handelt, berichtet Aurubis beim Carbon Disclosure Project (kurz: CDP), denn man ist sich seiner Verantwortung für den Klimaschutz bewusst, so das Unternehmen in seinem Nachhaltigkeitsbericht 19/20. Zusätzlich bekennt sich unser Hidden Champion zur Science Based Targets Initative. Diese Initative von Unternehmen setzt sich dafür ein, dass das geplante Klimaziel zur Klimaneutralität schon deutlich vor dem Jahr 2050 erreicht werden soll.

Sozialer Arbeitgeber: Ausbildungsangebote und gesellschaftliches Engagement

Der Konzern wurde von der Hamburger Handelskammer als „ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2019“ geehrt. Trotz der Corona-Pandemie konnte der Hidden Champion im Jahr 2020 mehr Auszubildene als im Vorjahr einstellen. Nachhaltigkeit wird auch für die Auszubildenden großgeschrieben. Daher etablierte das Unternehmen schon im Jahr 2015 eine Nachhaltigkeitswoche für Auszubildende im ersten Lehrjahr.
Seit 2005 gibt es außerdem den Aurubis-Preis sowie ein entsprechendes -Stipendium für besonders talentierte Masterstudierende der Nichteisenmetallurgie an der RWTH Aachen.

Außerdem unterstützt der Hidden Champion eine umweltfreundliche Kupferproduktion durch das Teilen von Erfahrungen und Fachwissen. Dies geschieht vor allem durch Mitgliedschaften und einem aktiven Engagement in den wichtigsten Wirtschafts-, Branchen- und Fachverbänden im Bereich der Kupfer- und Chemieindustrie, wie z.B. der Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVW) oder Euromateux, einem Interessenvertreter der europäischen Nichteisenmetallindustrie. Gesellschaftlich engagiert sich das Unternehmen vor allem im Rahmen von Spenden- und Sponsoringprojekten, wobei die Bereiche Umwelt, Wissen und Teilhabe im Vordergrund stehen.

Darüber hinaus zahlt Aurubis mit seinen Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

   Recycling der eignen Abwärme
Aurubis nutzt die Prozessabwärme der Produktion einerseits zur Eigenstromerzeugung und andererseits werden einzelne Stadtteile Hamburgs mit Fernwärme versorgt. Jährlich können derzeit bis zu 160 Mio. kWh Wärme aus den Prozessen ausgekoppelt werden, was eine CO2-Reduktion von mehr als 20.000 t ermöglicht.

Gelebte Kreislaufwirtschaft

Aurubis ist einer der größten Kupferrecycler weltweit und trägt damit maßgeblich zur Kreislaufwirtschaft bei. Derzeit werden jährlich etwa 700.000 t Sekundärrohstoffe, mit Übernahme der Metallo sogar 1 Mio. t Sekundärrohstoffe, verarbeitet.

 

Aurubis AG / Branche: Rohstoffe / Gegründet: 1866 / Mitarbeitende: ca. 7.236  / Artikel veröffentlicht: September 2021

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Geberit – Nachhaltiger Umgang mit dem blauen Gold https://www.avesco-test.de/geberit-nachhaltiger-umgang-mit-dem-blauen-gold/ Wed, 25 Aug 2021 08:00:18 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=3265 Die Geberit AG ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im SHC- Fonds. In unserem Blog stellen wir Ihnen diese beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte, vor.

 

Im Hintergrund das langsame Abschwächen des Rauschens der Toilettenspülung. Im Vordergrund rauscht nun das Wasser aus dem Wasserhahn und stiebt im Waschbecken geräuschvoll auseinander.

Quelle: Geberit AG

Unser Hidden Champion des Monats, die Geberit AG entführt uns in die Sanitärtechnik und die breite Produktpalette in diesem Bereich. Von Toilettenschüsseln, über Waschbecken, bis hin zu den Rohren, die diese mit der Frisch- und Abwasserleitung verbinden, hat das Unternehmen alles zu bieten. Der Konzern gliedert sich in die Hauptbereiche „Installations- und Spülsysteme“, „Rohrleitungssystem“ und „Badezimmersysteme“. Das Optimieren der eigenen Produkte, damit diese möglichst langlebig, ressourcenschonend und umweltfreundlich sind, ist fest in der Philosophie des Marktführers verankert.

Wer steckt dahinter?

Die Geberit AG hat ihren Ursprung im schweizerischen Rapperswil und wurde im Jahr 1874 von dem Namensgeber Caspar Melchior Albert Gebert gegründet. Im Jahr 1905 gelang es dann den Söhnen Geberts den ersten Holzspülkasten zu entwickeln, welcher den Grundstein für das künftige Wachstum bildete. Ab 1952 beginnt das Unternehmen dann Spülkästen aus Kunststoff zu produzieren, was mit einem starken Anstieg der Stückzahlen einhergeht. In den folgenden Jahren expandiert das Unternehmen und es werden Werke und Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich, Österreich und den USA gegründet.

Quelle: Geberit AG

Im Jahr 1991 zogen sich die Vertreter der Gründerfamilie aus dem operativen Geschäft zurück und übergaben die Geschäftsführung einem externen CEO, Günter Kelm. Infolgedessen wurde das Unternehmen umstrukturiert und expandierte immer weiter. Der Hidden Champion blieb erfolgreich und beschäftige im Jahr 2020 an die 11.569 Mitarbeiter in der ganzen Welt. Dabei erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von ca. 2,7 Milliarden Schweizer Franken.

Umfangreiche Nachhaltigkeitsstrategie

EcoDesign

Seit 2007 schon spielen Faktoren wie Umweltfreundlichkeit, Ressourcenverbrauch, Wiederverwertbarkeit und Langlebigkeit bei der Produktentwicklung für Geberit eine entscheidende Rolle. Mithilfe sogenannter EcoDesign-Workshops versucht Geberit eben diese Ziele zu erreichen. Dabei wird in eben diesen Workshops versucht, die Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschonung der Pordukte zu verbessern. Im Jahr 2020 konnte dadurch ermöglicht werden, dass weniger Putzchemikalien, weniger Wasser und weniger Heizöl verbraucht werden. Weiterhin plant das Unternehmen auch für die kommenden Jahre die EcoDesign-Workshops bei der Produktentwicklung einzusetzen und dabei vermehrt auf alternative Werkstoffe zu setzen.

Quelle: Geberit AG

Nachhaltige Beschaffung

Weiterhin macht es sich der schweizer Konzern zur Aufgabe auch bei seinen Zulieferern ganz genau hinzuschauen, damit die selbst gesetzten hohen Standards für eine umwelt- und sozialverträgliche Produktion eingehalten werden. Über 2000 Lieferanten, etwas über 90% der gesamten Zulieferer haben den von Geberit aufgesetzten Verhaltenskodex unterzeichnet. Dieser Verhaltenskodex umfasst Themen wie: Abfallreduzierung, Verbesserung der Energieeffizienz, Minimierung und sichere Verwahrung gefährlicher Substanzen und den Einsatz umweltverträglicher Technologien.

Ressourcenschonung

Ziel unseres Hidden Champions ist es die Kreislaufwirtschaft nicht nur bei den Produken, sondern auch bei der Produktion voranzutreiben. So verfügen alle Produktionswerke über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 und gewährleisten eine nachhaltige Produktionsweise. Insbesondere bei der Ressourceneffizienz von Keramik und dem internen Recycling von Kunststoffabfällen konnte Geberit im Jahr 2020 die selbst gesetzten Ziele zur Kreislaufwirtschaft erreichen. Insgesamt konnte die Umweltbelastung des Unternehmens so um knapp 10 % gesenkt werden.

Sozialer Arbeitgeber: Arbeitgeberverantwortung und soziale Projekte

Der Schweizer Konzern positioniert sich als attraktiver Arbeitgeber, der einen großen Wert auf Chancengleichheit und die Aus- und Weiterbildung legt. Im Jahr 2020 besuchten die Mitarbeitenden durchschnittlich 15,7 Stunden externe und interne Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen. Ein Beispiel dafür ist die Einführung eines überarbeiteten Performance-Management-Prozesses namens valYOU und eine damit einhergehende Schulung der Führungskräfte. So wurden um die 262 Auszubildenden beschäftigt, wobei die Übertrittsrate in ein Anstellungsverhältnis bei 86 % lag.

Quelle: Geberit AG

Außerdem werden seit 2008 Gruppen von Auszubildenden in Entwicklungsregionen der Welt ausgesandt, damit sie den dort lebenden Menschen dabei helfen können die sanitäre Grundversorgung weiter voranzutreiben. Denn ca. 2,6 Milliarden Menschen leben weltweit ohne sanitäre Anlagen, was zu einer aktiven Bedrohung der Gesundheit führen kann. Geberit stellt nicht nur das Geld und die Ressourcen zur Verfügung, sondern plant, leitet und koordiniert die Projekte vor Ort.

Darüber hinaus zahlt Geberit mit seinen Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

  

Wasser sparen bei maximaler Hygiene

Geberit trägt mit seinen Produkten dazu bei, dass die wertvolle Ressource Wasser eingespart werden kann und dabei nicht auf Hygiene verzichtet werden müssen. Die innovativen und nachhaltigen Produkte ermöglichen somit die größtmögliche Hygiene bei niedriger Ressourcennutzung.

SDG 8

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Das Schweizer Unternehmen kann als attraktiver Arbeitsgeber glänzen und verbessert somit die menschenwürdige Arbeit. Geberit legt Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeitenden, sowie auf Chancengleichheit.

Geberit AG / Branche: Sanitärtechnik / Gegründet: 1874 / Mitarbeitende: ca. 11.569  / Aktienkurs / Artikel veröffentlicht: August 2021

 

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Mayr-Melnhof Karton – Quadratisch, Praktisch, Pappkarton https://www.avesco-test.de/mayr-melnhof-karton-quadratisch-praktisch-pappkarton/ Wed, 14 Jul 2021 14:57:07 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=3193 Die Mayr-Melnhof AG ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im SHC- Fonds. In unserem Blog stellen wir Ihnen diese beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte, vor.

Während der Studienzeit vermutlich für die meisten ein treuer Begleiter des Alltags: Die blauen Kartonverpackungen eines bestimmten italienischen Nudelherstellers. Ausnahmsweise soll es heute jedoch nicht um den Inhalt dieser gehen, sondern um das was den Inhalt vor der äußeren Welt schützt. Nämlich die Verpackung. Und diese stammt, wie auch die Verpackungen diverser anderer Konsumgüter, ursprünglich aus Österreich und kann neben einer hohen Funktionalität ebenfalls durch eine hohe Nachhaltigkeit punkten.
Unser Hidden Champion des Monats, die Mayr-Melnhof Karton AG, hat nämlich schon früh damit angefangen, Kartons und Verpackungsmaterial aus Altpapier herzustellen. Heutzutage gliedert das Unternehmen sich in die beiden Bereiche „Karton“ und „Packaging“. Dabei liegt der Fokus ganz klar darauf so wenig wie nötig Frischfasern und Frischwasser benutzen zu müssen und andererseits so viel Recyclingfasern wie nur möglich.

Mayr-Melnhof Karton – Quadratisch, Praktisch, Pappkarton

Wer steckt dahinter?

Die Mayr-Melnhof Karton AG hat ihren Ursprung im österreichischen Frohnleiten in der Steiermark und wurde im Jahr 1950 gegründet. Der Unternehmenshauptsitz liegt jedoch mittlerweile in Wien. Der Fokus lag schon von Anfang an auf der industriellen Fertigung von Kartons und Verpackungen. Zwei Jahre nach der Errichtung der ersten Fertigungsanlage wurde bereits auf die Nutzbarmachung von Altpapier gesetzt. Seitdem ist das Unternehmen an die Börse gegangen und besitzt heutzutage Fertigungsanlagen in mehreren europäischen Ländern.

Der globale Erfolg des österreichischen Unternehmens ist nicht bestreitbar: Inzwischen arbeiten 9.938 Menschen an Standorten unter anderem in Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Slowenien für unseren Hidden Champion. Der Konzern konnte im Jahr 2020 trotz Corona und kurzzeitigen Schließungen von Standorten einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro erwirtschaften.

Soweit so gut. Doch schließen sich die Herstellung von Verpackungsmaterialien und Nachhaltigkeit nicht aus? Schließlich werden für die Herstellung von Kartons große Mengen an Holz und Wasser benötigt. Nachhaltige Einkaufsratgeber verweisen immer wieder darauf, Verpackungen möglichst zu vermeiden, mancherorts etablieren sich die sogenannten „Unverpackt“-Läden immer weiter. Und in Zeiten von Corona wurden die vielen Verpackungen des Online-Versandhandels mehr als einmal kritisiert. Das es auch anders gehen kann, zeigt uns Mayr-Melnhof.

Mayr-Melnhof Karton – Quadratisch, Praktisch, Pappkarton

Effiziente Kreislaufsysteme

Effizientes Wasserkreislaufsystem

UNICEF zufolge befindet sich die Erde heute schon in einer Wasserkrise, da knapp 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben (vgl. hier). Auch in Deutschland kam es in den heißen Sommermonaten der letzten Jahre mancherorts zu Frischwasserknappheit (ZDF, 4.05.2021). Ein nachhaltiges Wirtschaften mit dem endlichen Rohstoff sollte in Zukunft oberste Priorität haben.

Mayr-Melnhof Karton – Quadratisch, Praktisch, Pappkarton

Für die Produktion von Kartons werden sehr große Mengen des wertvollen Rohstoffs benötigt. Bei Mayr-Melnhof wurde der Herstellungsprozess in den letzten Jahren jedoch weitestgehend so verändert, dass der Frischwasserverbrauch signifikant reduziert werden konnte. Ein Beispiel? Der Standort Frohnleiten. Hier konnte durch ein effizientes Wasserkreislaufsystem der Frischwasserverbrauch in den letzten Jahren um knapp 20 % gesenkt werden. Das System funktioniert so, dass das Wasser zunächst als Kühlwasser für die Produktion und anschließend für die Herstellung der Kartons genutzt wird. Dadurch können die benötigten Wassermengen effizient gesenkt werden. Anschließend erfolgt eine mechanische und eine mehrstufige biologische Reinigung des Überschusswassers. Dadurch kann bewerkstelligt werden, dass es zu keiner Verschmutzung oder Übernutzung des Wassers kommt.

Karton als nachhaltiges Produkt

Doch nicht nur im Bereich der Wasseraufbereitung kann unser Hidden Champion punkten. Schließlich ist auch das von ihm hergestellte Produkt als nachhaltig zu bewerten. Denn es besteht aus einem nachhaltigen Material: Kartonfasern. Durch die Nutzung dieses erneuerbaren Materials kann auf die oftmals weniger nachhaltigen Plastikmaterialien verzichtet werden. Ein weiterer ökologischer Impact entsteht durch die Nutzung von Holz- und Altpapierfasern. Dadurch kann CO2 langfristig gebunden werden, in dem es immer wieder dem Produktionsprozess zugeführt wird.

Mayr-Melnhof Karton – Quadratisch, Praktisch, Pappkarton

Doch damit ist es noch nicht getan, denn nicht nur das Wassersystem funktioniert nach einem Kreislaufsystem, sondern auch bei der Kartonherstellung wird hierauf Wert gelegt. Mayr-Melnhof benutzt deshalb größtenteils nur Altpapier, um daraus Recyclingfasern zu gewinnen. Durch diesen Fokus auf das Recycling von alten Verpackungsmaterialien kann zusätzlich durch die Stoffaufbereitung Energie eingespart werden, da die Materialien nicht neu hergestellt werden müssen. Darüber hinaus können mehr als 90 % der Endprodukte wieder recycelt werden und somit dem Wertstoffkreislauf wieder zugefügt werden.

Sozial nachhaltig: Die MM Academy

Mayr-Melnhof bietet über die „MM Academy“ seinen Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung. Der Fokus der Weiterbildungen liegt dabei auf den Bereichen Fachwissen, Fremdsprachen sowie Weiterentwicklung der Sozial- und Führungskompetenzen. Besonders interessant ist das Methusalem-Programm, das den Wissensaustausch zwischen älteren und neueren Mitarbeitenden fördern soll. Im Jahr 2020 wurden knapp 4055 Beschäftigte durch die MM Academy, das entspricht rund 40 % der Mitarbeitenden, weitergebildet und geschult.

Darüber hinaus zahlt Mayr-Melnhof mit seinen Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

 

 

 

Mithilfe eines mehrstufigen Wasserreinigungssystem kann das interne Wasserkreislaufsystem zu einer effizienten Wassernutzung beitragen. Zusätzlich wird besonders viel Wert daraufgelegt, dass jegliche Verschmutzungen aus dem Wasser gefiltert werden und es zu keiner Übernutzung kommt.

SDG 12

 

 

 

Mayr-Melnhof kann durch ein internes Kreislaufsystem zu einer nachhaltigen Produktion beitragen. Für den Herstellungsprozess werden erneuerbare und wiederverwertbare Rohstoffe, vor allem Altpapier und Holzschliff genutzt. Weiterhin wird darauf geachtet, dass die Produkte auch in Zukunft wiederverwertet werden können.

Mayr-Melnhof Karton AG / Branche: Karton und Verpackung / Gegründet: 1950 / Mitarbeitende: ca. 9.938 / Aktienkurs / Artikel veröffentlicht: Juli 2021

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CEWE – Nachhaltigkeit (wie) im Bilderbuch https://www.avesco-test.de/cewe-buch-ohne-ballast-klimaneutrale-markenprodukte-dank-aufforstung/ Thu, 01 Jul 2021 15:50:29 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=2026 Die CEWE Stiftung & Co. KGaA ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im SHC-Fonds. In unserem Blog stellen wir Ihnen diese Beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews, als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte vor.

„Nachhaltigkeit (wie) im Bilderbuch“ – dieser Titel ist durchaus wörtlich zu verstehen. Denn Fotobücher sind das Kerngeschäft der CEWE Stiftung & Co KGaA (folgend CEWE). Spätestens seit der Entwicklung der Fotografie besteht die Faszination der Menschen an Bildern. Und warum sollten nur die der Profis gerahmt, auf Leinwand gedruckt oder gekauft werden? Die eigenen Bilder und die damit verbundenen Erinnerungen sind viel mehr Erinnerungsstücke. Was früher das Fotoalbum war, stellt heute das (liebevoll online gestaltete) Fotobuch dar. Urlaubs-, Alltags-, Sport-, Tier-, Freizeits- sowie Landschaftsbilder: Sie alle finden Platz in einem Fotobuch. Auch Hochzeitsbilder werden inzwischen standardmäßig online arrangiert und dann als Fotobuch nach Hause geliefert. Die CEWE-Gruppe setzt als Europas führender Foto-Service und Online Druck Anbieter hier nachhaltige Maßstäbe.

Wer steckt dahinter?

CEWE kann auf eine lange Historie zurückblicken: Die Wurzeln des Familienbetriebs gehen bis in das Jahr 1912 zurück; damals noch unter dem Namen „Photographische Anstalt“ operierend. Nach der Namensgründung CEWE im Jahr 1961 ist der Hidden Champion stets seiner Zeit voraus. Bereits 1980 erkannte das Unternehmen das große Potential von „Customization“ und bot individualisierte Fototassen oder bedruckte T-Shirts an. Ab 1991 folgt die Ausrichtung auf digitale Fotografie. Auch hier zeigt sich CEWEs hoher Innovationsgrad: So ist der Hidden Champion das erste Unternehmen, das eine Annahmestation für digitale Bilder in einem Fotografie-Fachgeschäft aufstellt. Noch im selben Jahr können KundInnen ausgedruckte Digitalfotos über das Internet bei CEWE bestellen. Und 2005 folgt schließlich der Launch des Fotobuchs, dem Kernprodukt des Unternehmens.

Copyright: CEWE

2,4 Milliarden Bilder jährlich

Heute arbeiten 4200 Mitarbeitende für CEWE, die Produkte des Unternehmens werden in 21 Ländern vertrieben. Nach wie vor das bekannteste Produkt: Das „Mein CEWE Fotobuch“. 6,6 Millionen Exemplare werden jährlich gefertigt. Dass das Geschäft mit persönlichen Fotos auch im „Corona-Jahr“ 2020 bergauf ging, beweist ein Blick auf die Zahlen: „Bei einem kleinen Umsatzplus von rund einem Prozent auf rund 727 Millionen Euro sprang das operative Ergebnis (Ebit) um 39 Prozent auf 79 Millionen Euro“, schreibt Plusvisionen am 25.01.2021. Verschiedene Preise konnte CEWE bereits für sein Fotobuch gewinnen, unter anderem den „TOP SERVICE Deutschland“-Preis in der Kategorie Business-to-Consumer und den German Design Award.

Nach wie vor im Unternehmen verankert: Die Familie um Gründer Heinz Neumüller, der mit der Rechtsform der KGaA sicherstellen will, dass seine unternehmerischen Prinzipien dauerhaft in der Unternehmenskultur verbleiben. Außerdem ist Nachhaltigkeit „bei CEWE fest verankert“, schreibt auch Dr. Christian Friebe, der Vorstandsvorsitzende von CEWE im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir innerhalb unseres Unternehmens ständig Verbesserungen vornehmen – sei es durch den flächendeckenden Bezug von Ökostrom, die Installation von Photovoltaik-Anlagen oder die Nutzung effizienter LED-Beleuchtung“.

Copyright: CEWE

In Hinblick auf die sozialen Leistungen kann der Hidden Champion ebenfalls einiges vorweisen: Kindertagesstätte am Standort Oldenburg sowie Ferienbetreuung von Schulkindern, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu stärken. Firmenläufe, Partnerschaften mit Fitnessstudios sowie die Etablierung von bewegten Pausen sollen die Gesundheit der Mitarbeitenden lange erhalten. Mitarbeitende in Führungspositionen erhalten ein breites Angebot an Schulungsmöglichkeiten rund um die Work-Life-Balance oder Führungsstile. CEWE wurde mehrfach als Arbeitgeber ausgezeichnet, unter anderem mit folgenden Zertifikaten: „TÜV-Zertifikat: Ausgezeichneter Arbeitgeber“, „Hertie Stiftung: audit beruf und familie“ sowie „Demografiefest – Sozialpartnerschaftlicher Betrieb“.

Klimaneutralität und Nachhaltigkeit

Seit 2016 werden alle Markenprodukte von CEWE klimaneutral hergestellt. Durch die Gründerfamilie als Ankeraktionär bleibt das Unternehmen nachhaltig ausgerichtet: „wirtschaftlich langfristig orientiert; partnerschaftlich und fair mit KundInnen, Mitarbeitenden und LieferantInnen; gesellschaftlich verantwortungsvoll und umwelt- sowie ressourcenschonend“ heißt es im Unternehmensbericht. Darüber hinaus ist CEWE Mitglied und Partner verschiedener Verbände und Initiativen. Dazu zählen unter anderem das CDP, die Charta der Vielfalt, der NABU und das FSC. Auf dem Betriebsgelände in Oldenburg leben inzwischen, auf MitarbeiterInnen-Initiative, vier Bienenvölker.

Außerdem engagiert sich das Unternehmen um zur Erreichung der internationalen Sustainable Development Goals (SDGs) – den UN-Zielen für eine nachhaltige Entwicklung – beizutragen:

   SDG 8

Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

CEWE trägt mit seinem Auftreten als Arbeitgeber, aber auch den effizienteren und umweltschonenderen Produktionsweisen zu dem Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft bei und stärkt somit das langfristige Gleichgewicht aus den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales).

SDG 12

Nachhaltiger Konsum und Produktion

CEWE bietet seinen KundInnen umwelt- und sozialverträgliche Fotoprodukte und trägt damit zur Nachhaltigkeit in der Produktion und dem Konsum bei.

CEWE Stiftung & Co. KGaA / Branche: Fototechnik, Druckerei / Gegründet: 1961 / Mitarbeitende: 3400 / Aktienkurs / Artikel aktualisiert: Juli 2021

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WashTec – Mit Wasserrückgewinnung zur Nachhaltigkeit https://www.avesco-test.de/washtec-mit-wasserrueckgewinnung-zur-nachhaltigkeit/ Wed, 26 May 2021 15:13:27 +0000 https://www.avesco-test.de/?p=3086 Die WashTec AG ist einer der rund 54 nachhaltigen Hidden Champions im SHC- Fonds. In unserem Blog stellen wir Ihnen diese beeindruckenden Unternehmen, sowohl in Form von Interviews als auch durch exklusive Einblicke in die Firmengeschichte, vor.

Man stelle sich vor: Bunte Borsten ruckeln einem langsam entgegen, man kann sie schon fast spüren, doch dann bleiben sie an der Windschutzscheibe hängen und ziehen vorbei. In der Nase hängt einem der Geruch nach Waschmittel und man hört das laute Brausen des Wassers hinter der Autotür. Nachdem man durchgefahren ist, glänzt das Auto wieder, ohne dass man selbst etwas dafür machen musste. Wovon ist die Rede? Natürlich von Waschstraßen. Tatsächlich sind diese eine deutsche Erfindung. Wer hätte es gedacht?

Unser Hidden Champion des Monats, die WashTec AG, hat es sich zum Ziel gemacht ihre Waschanlagen mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln.
Waschstraßen, SB-Waschanlagen, Portalanlagen, Wasserrückgewinnungssysteme, aber auch Waschchemie sind die Steckenpferde des Unternehmens. Alles dreht sich um eine Sache: Wie kann man dem Fahrzeug möglichst ressourcenschonend zu neuem Glanz verhelfen.

© WashTec

Wer steckt dahinter?

Die WashTec AG hat ihre Anfänge im bayrischen Augsburg, wo auch noch heute der Unternehmenshauptsitz liegt. Ursprünglich war das Unternehmen auf Fahrstühle und Großwäschereianlagen spezialisiert. In den 70er Jahren erfand sich das Unternehmen jedoch neu und setzte mit einem Patent auf die Herstellung von Waschanlagen für Fahrzeuge.
Und das mit globalem Erfolg: Inzwischen arbeiten 1.770 Menschen an Standorten in unter anderem Deutschland, den Niederlanden, USA und Australien für unseren Hidden Champion. Doch schließen sich Waschanlagen für Fahrzeuge und Nachhaltigkeit nicht aus? Weshalb das nicht so ist, zeigen wir Ihnen nachfolgend.

Nachhaltige Wasserrückgewinnungssysteme

UNICEF zufolge befindet sich die Erde heute schon in einer Wasserkrise, da knapp 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben (vgl. hier). Auch in Deutschland kam es in den heißen Sommermonaten der letzten Jahre mancherorts zu Frischwasserknappheit (ZDF, 4.05.2021). Doch auch wenn ein Trend in den letzten Jahren abzulesen ist, kann in Deutschland noch lange nicht von Wasserstress oder einer Krise gesprochen werden (Deutschlandfunk, 18.08.2020).
Aber dennoch sollte in Zukunft ein nachhaltiges Wirtschaften mit dem endlichen Rohstoff im Vordergrund stehen. Hier kann die weltweite Verfügbarkeit von WashTec Anlagen dazu beitragen, dass das Problem nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern angegangen werden kann. Alles mit dem Ziel zukünftig weniger des blauen Goldes zu verschwenden. Doch wie genau kann das erreicht werden?

Mit Wasserrückgewinnungssytemen. Dieses erst einmal sehr lang und umständlich anmutende Wort kann dabei helfen auch in Zukunft den Luxus von der automatisierten Fahrzeugwäsche beizubehalten und trotzdem der Verschwendung von Wasser entgegen zu wirken. Die Innovationen der WashTec AG ermöglichen es so, Waschanlagen und Nachhaltigkeit unter einen Hut zu bringen. Dieses Kunststück gelingt durch den effizienten Umgang mit dem lebenswichtigen Rohstoff. Dabei steht vor allem eins im Vordergrund: So wenig Verschwendung wie möglich. Doch wie lässt sich eine Waschanlage optimieren, damit das Wasser möglichst effizient genutzt wird? Schließlich verbraucht eine Bürstenwaschanlage 120-170 Liter Frischwasser pro Wäsche. Bei der Handwäsche oder SB-Anlagen sind es sogar bis zu 180-220 Liter.

Optimal dosierte und naturschonende Reinigungschemikalien

Doch mit der gezielten Bekämpfung der Verschwendung von Frischwasser ist es für unseren Hidden Champion noch nicht getan. Denn für die Wiederverwendung des Wassers sind auch die Waschchemikalien, die für die Fahrzeugreinigung genutzt werden, entscheidend. Für eine nachhaltigere Zukunft ist es daher wichtig, dass man einen ganzheitlicheren Ansatz schafft.  Dazu gehört neben der Service Bereitstellung auch die Bereitstellung von umweltfreundlichen Waschchemikalien durch die Tochterunternehmen der WashTec AG. Die Waschchemikalien werden dauerhaft weiterentwickelt und sind besonders schnell und leicht abbaubar. In Kombination mit den Waschanlagen der eigenen Firma tragen sie zu einer sauberen Wasserrückgewinnung bei. Weiterhin verfolgt das Unternehmen eine Zero-Waste Strategie und kann somit gemeinsam mit den Waschanlagen der WashTec AG zu einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Zukunft globaler Waschanlagen führen.

Recycling und lokale Verantwortung

Nicht nur das Recycling von Wasser, sondern die Identifikation von Recyclingmöglichkeiten bei allen Prozessen steht für das Unternehmen im Vordergrund. Alte oder ausrangierte Waschanlagen werden daher wieder aufbereitet und nutzbar gemacht. So kann der Lebenszyklus einer Waschanlage verlängert werden. Doch nicht nur mit den angebotenen Produkten setzt sich das Unternehmen für mehr Nachhaltigkeit ein. Seit 2016 trägt das Unternehmen die Siegel TOP COMPANY und OPEN COMPANY der Arbeitgeberbewertungsplattform kununu. Insbesondere setzt sich unser Hidden Champion für Inklusion eint und erhielt 2017 die Auszeichnung als „Behindertenfreundlicher Arbeitgeber“ von der Stadt Augsburg. Weiterhin kann das Unternehmen mit einer hohen Familienfreundlichkeit aufwarten. Dies wird durch individuelle Arbeitszeitmodelle, Home Office und die Reintegration von MitarbeiterInnen, die aus der Elternzeit kommen, bewerkstelligt.

Darüber hinaus zahlt WashTec mit seinen Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

 

SDG 12 Die angebotenen Fahrzeugwaschanlagen ermöglichen eine effiziente Wäsche durch einen geringen Energie- und Frischwasserverbrauch. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Nutzung von Wasser aus Wasseraufbereitungsanlagen und optimal dosierte umweltschonende Chemikalien. Im Vergleich zur manuellen Fahrzeugwäsche entstehen dadurch Vorteile, wie Wassereinsparungen und eine ordnungsgemäße Abwasserentsorgung.

 

WashTec AG / Branche: Fahrzeugwaschanlagen / Gegründet: 1885 / Mitarbeitende: ca. 1.770/ Aktienkurs / Artikel veröffentlicht: Juni 2021

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