Nachhaltige Anlageprodukte sind immer gefragter – vor allem von PrivatanlegerInnen. Im Jahr 2020 hat sich das Anlagevolumen in dieser Zielgruppe im Vergleich zum Vorjahr mit 39,8 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Ein wesentlicher Treiber dieser Trendwende ist die Politik: Regulatorische Änderungen ermöglichen PrivatinvestorInnen einen vereinfachten Zugang zu nachhaltigen Geldanlagen sowie mehr Transparenz. Dadurch wurden vor allem nachhaltige Investmentfonds vorangetrieben.
Viele Häuser haben ihr nachhaltiges Fondsangebot ausgebaut. 2020 wurden 350 Publikumsfonds gemeldet. Davon tragen 48 ein nachhaltiges Gütesiegel – zehn mehr als im Jahr zuvor. Solche Gütesiegel bieten VerbraucherInnen einen Standard, an dem sie sich orientieren können. Eins der bekanntesten und am weit verbreitetsten Qualitätssiegel für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum ist das FNG-Siegel. Dieses wird vom Forum Nachhaltiger Geldanlagen e.V. vergeben. Dahinter verbirgt sich der Fachverband für Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Er repräsentiert rund 200 Mitglieder. Dazu zählen Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Rating-Agenturen, Finanzberatung, wissenschaftliche Einrichtungen und Privatmitglieder.
Bei der Vergabe des FNG-Siegels spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. Beim Mindeststandard fließen Transparenzkriterien, die Berücksichtigung von Arbeits- und Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind mit ein. Zudem werden alle Unternehmen des jeweiligen Fonds explizit auf Nachhaltigkeitskriterien analysiert und das Produkt muss eine explizite Nachhaltigkeitsstrategie nachweisen. Tabu sind Investitionen in Atomkraft, Kohlebergbau, bedeutsame Kohleverstromung, Fracking, Ölsande sowie Waffen und Rüstung.
Über diesen Mindeststandard hinaus erhalten hochwertige Nachhaltigkeitsfonds, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Portfolio-Fokus“ (Titelauswahl, Engagement und KPIs) besonders hervorheben bis zu drei Sterne.

Bei all seinen Bewertungsgrundlagen geht das FNG-Siegel über die reine Portfoliobetrachtung hinaus: So wird z. B. der Nachhaltigkeits-Anlagestil, der damit einhergehende Investmentprozess, die dazugehörigen ESG-Research-Kapazitäten und ein evtl. begleitender Engagement-Prozess analysiert und bewertet. Darüber hinaus spielen Elemente wie Reporting, Kontroversen-Monitoring, die Einbindung von Stakeholdern und die Fondsgesellschaft als solche eine wichtige Rolle.
Fonds, die ein FNG-Siegel erhalten, werden also wirklich auf Herz und Nieren geprüft. Nicht umsonst wurde das Qualitätssiegel vom Verbraucherportal „label-online.de“ als „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet und in den Warenkorb des Rats für Nachhaltige Entwicklung aufgenommen.
Bei der tiefgründigen Analyse und Bewertung spielt also auch die Anlagestrategie eine große Rolle. Diese stellt im Prinzip das „Baugerüst“ des jeweiligen Fonds dar. Nachhaltige Geldanlagen zeichnen sich dadurch aus, dass diejenigen ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien verbindlich in den Anlagebedingungen und Verkaufsprospekten ausgewiesen werden, die in den Anlagestrategien und Investmentprozessen zum Tragen kommen. Der FNG-Marktbericht Nachhaltiger Geldanlagen 2021 hat analysiert, dass 92 Prozent aller nachhaltigen Fonds und Mandate in Deutschland eine Kombination aus Ausschlusskriterien und normbasiertem Screening als Anlagestrategie nutzen.

Beim normbasierten Screening werden die Investments nach ihrer Konformität mit bestimmten internationalen Standards und Normen (z. B. dem UN Global Compact, den OECD-Leitsätzen oder den ILO-Kernarbeitsnormen) überprüft. Beim Ansatz der Ausschlusskriterien werden bestimmte Investments oder Investmentklassen, wie Unternehmen, Branchen oder Länder vom Investment-Universum ausgeschlossen, wenn diese gegen spezifische Kriterien verstoßen.

Eine weitere Anlagestrategie ist z. B. die „Best-in-Class“-Strategie. Im Gegensatz zur vorher genannten Anlagestrategie werden hierbei keine Unternehmen ausgeschlossen, die bestimmte Kriterien nicht erfüllen, sondern es wird sich gezielt für die im Branchenvergleich besten Unternehmen entschieden. Basierend auf ESG-Kriterien werden beim „Best-in-Class“-Ansatz diejenigen Unternehmen einer Branche, Kategorie oder Klasse ausgewählt oder gewichtet, die in ökologischer, sozialer und ethischer Hinsicht die höchsten Standards setzen.
Im FNG-Marktbericht 2021 finden sich detaillierte Informationen zu diesen und weiteren Anlagestrategien. Definitionen der einzelnen Anlagestrategien finden Sie hier.
Ein auf Herz und Nieren geprüfter, nachhaltiger Fonds ist der avesco Sustainable Hidden Champions Equity Fonds (SHC-Fonds*) . Dieser erhielt im November 2021 das FNG-Siegel mit drei Sternen für seine Nachhaltigkeitsleistung. Der Fonds investiert in börsennotierte Hidden Champions, kaum bekannte Unternehmen, die in ihren Nischen kontinentalmarktführend sind oder zu den Top 3 der Welt gehören. Diese Unternehmen weisen eine überragende Nachhaltigkeitsleistung auf.
Die Anlagestrategie des SHC-Fonds basiert auf dem oben beschriebenen Mix aus einem normbasierten Screening und Ausschlusskriterien. Genauere Informationen zu allen Nachhaltigkeitskriterien des Fonds finden Sie im FNG-Nachhaltigkeitsprofil. Weitere Nachhaltigkeitsprofile ausgezeichneter FNG-Fonds finden Sie hier.
Erfahren Sie mehr über den SHC
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Quellen:
https://fng-siegel.org/einfuehrung/
https://fng-siegel.org/kriterien/
https://www.forum-ng.org/de/
https://fng-siegel.org/
https://www.avesco-shc.de/#methode
https://www.forum-ng.org/de/markt/nachhaltige-anlagestrategien
https://www.forum-ng.org/de/fng-nachhaltigkeitsprofile/profil/avesco-sustainable-hidden-champions-equity
https://www.presseportal.de/pm/128844/5085270
https://fng-marktbericht.org/fileadmin/Marktbericht/2021/FNG_Marktbericht2021_Online.pdf
*DISCLAIMER
Dieser Beitrag wurde von der avesco Financial Services AG erstellt und stellt eine Marketingmitteilung dar. Sie dient ausschließlich Informationszwecken. Die dargestellten Berechnungen, Rahmenbedingungen und die daraus abgeleiteten Einschätzungen beruhen auf dem Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags und können daher zukünftigen Veränderungen unterliegen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass dies keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten darstellt. Die zur Verfügung gestellten Informationen bedeuten keine Empfehlung oder Beratung. Die im Beitrag zum Ausdruck gebrachten Meinungen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Die avesco Financial Services AG übernimmt keine Haftung für die Verwendung dieses Beitrags oder dessen Inhalt. Die gültigen Verkaufsunterlagen des avesco Sustainable Hidden Champions Equity mit der Anteilsklasse R (WKN: A1J9FJ / ISIN: DE000A1J9FJ5) bzw. der Anteilsklasse I (WKN: A12BKF / ISIN: DE000A12BKF6) können kostenlos über avesco Financial Service AG bezogen werden. Diese enthalten ausführliche Hinweise zu den einzelnen mit der Anlage verbundenen Risiken und sind Grundlage für den Kauf von Anteilen an diesem Fonds. Sie finden in den Verkaufsunterlagen ausschließlich Angaben, die produktbezogene Informationen und keine an den persönlichen Verhältnissen des (potentiellen) Kunden ausgerichtete Empfehlung darstellen, insbesondere nicht in der Form einer individuellen Anlageberatung. Für den Beitrag und die Verkaufsunterlagen gilt, dass die dargestellte Wertentwicklung in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung ist.
]]>Festzuhalten ist hier noch: Der Begriff Nachhaltigkeit in Bezug auf Investitionsarten ist bis dato keineswegs einheitlich definiert. Die Finanzbranche befindet sich hier noch in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Eine Methode etwas Licht ins Dunkel zu bringen im breiten Spektrum unterschiedlicher Investitionsansätze sind die ESG-Kriterien, um die es im Folgenden gehen wird.

An dieser Stelle wollen wir die drei Dimensionen Environment, Social und Governance etwas genauer betrachten. Welche Orientierungshilfe bieten die drei Kriterien? Welche nachprüfbaren Faktoren helfen InvestorInnen bei der Einschätzung eines Unternehmens und dessen Aktivitäten hinsichtlich Nachhaltigkeit?
Beim Kriterium Environment werden Unternehmen oder Staaten dahingehend unter die Lupe genommen, ob sie etwa die Umwelt verschmutzen oder gefährden, wie sie mit Treibhausgasemissionen umgehen oder Energieeffizienzthemen angehen. Konkret können beispielsweise folgende Fragen gestellt werden:
Akteure, die diese Aspekte bei ihren Aktivitäten hoch gewichten und zur Problemlösung beitragen, könnten in Zukunft an Bedeutung gewinnen am Finanzmarkt.
Tipp: Es gibt unterschiedliche Standards, die abbilden, wie ein Unternehmen mit Umweltfragen umgeht. ISO 14.001 und EMAS, sogenannte Umweltmanagementsysteme, geben an, ob ein Unternehmen ökologische Kennzahlen misst. Zudem orientieren sich viele Unternehmen für ihre Nachhaltigkeitsberichte etwa an den Leitlinien der Global Reporting Initiative.
Das Kriterium Social bewertet Unternehmen und Staaten danach, wie sie Aspekte wie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Diversität oder gesellschaftliches Engagement handhaben. Im Fokus stehen hierbei Fragen wie
Tipp: Standards wie die ILO-Kernarbeitsnorm von der Internationalen Arbeitsorganisation, der ISO 26000-Leitfaden oder die 10 Prinzipien des UN Global Compact sowie die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen zahlen ein auf das Konto sozialer Gesichtspunkte.
Beim Kriterium Governance wird ein Unternehmen auf eine nachhaltige bzw. verantwortungsvolle Unternehmensführung abgeklopft. Betrachtet werden hierbei beispielsweise Unternehmenswerte sowie Steuerungs- und Kontrollprozesse, aber auch der Umgang mit Korruption oder Transparenz, z. B. beim Risikomanagement. Für die Analyse der Governance können folgende Fragen herangezogen werden:
Tipp: Der Deutsche Corporate Governance Kodex, die ISO 37000, der UN Global Compact sowie die OECD-Grundsätze der Corporate Governance gelten als etablierte Standards für eine gute Governance.
Fazit: Die Informationsvielfalt zu ESG-Kriterien ist groß. Daher ist es nicht immer ganz einfach, sich innerhalb dieses komplexen Themenfeldes zurecht zu finden. Dieser Artikel ist dazu gedacht, einen ersten Einblick in das Thema zu geben und um die grundlegende Idee hinter den ESG-Kriterien zu verstehen. Das ist wichtig, wenn man sich mit Investitionsgedanken rundum nachhaltige Geldanlagen beschäftigt. Festzuhalten ist: In ein ESG-Investment fließen zusätzlich zur traditionellen Finanzanalyse zwingend ökologische, soziale sowie Aspekte der Unternehmensführung ein.
In einem nächsten Schritt sollten sich InvestorInnen auch kritisch mit dem Thema ESG-Kriterien auseinandersetzen. In der Praxis ist es nämlich so, dass ESG-Kriterium nicht gleich ESG-Kriterium ist: Häufig unterscheiden sich die ESG-Ratings für ein und dasselbe Unternehmen. Darüber hinaus ist die Wirkung der Unternehmen auf die Umwelt und die Gesellschaft oft nicht klar. In drei Webinaren haben wir uns bereits kritisch mit dem Thema ESG auseinandergesetzt: 1. 5 Fakten, die Sie über ESG Ratings wissen sollten, 2. Stolperfrei in der Auswahl von ESG Produkten und 3. Stolperstein ESG Ratings – Lernen Sie die Spreu vom Weizen zu trennen.
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Quellen:
› Umweltbundesamt: www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umwelt-energiemanagement/iso-14001-umweltmanagementsystemnorm#inhalte-der-iso-14001
› Global Reporting Initiative: https://www.globalreporting.org/standards/
› Internationale Arbeitsorganisation: https://www.ilo.org/berlin/arbeits-und-standards/kernarbeitsnormen/lang–de/index.htm
› United Nations Global Compact: https://www.unglobalcompact.org/what-is-gc/mission/principles | https://www.unglobalcompact.org/
› OECD: https://www.oecd.org/berlin/themen/oecd-leitsatzefurmultinationaleunternehmenibegriffeundgrundsatze.htm | https://www.oecd.org/daf/g20-oecd-grundsatze-der-corporate-governance-9789264250130-de.htm
› Deutsche Corporate Governance Kodex: https://dcgk.de/de/kodex.html
› ISO: https://committee.iso.org/ISO_37000_Governance | https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:26000:ed-1:v1:en
› Gabler Wirtschaftslexikon: https://www.oecd.org/daf/g20-oecd-grundsatze-der-corporate-governance-9789264250130-de.htm
Schaut man sich den Wirtschaftszweig Finanzsektor an, wird klar, auch hier besteht Handlungsbedarf. Gerade die Finanzbranche hat einen starken Hebel zur Hand, finanzielle Mittel in nachhaltige Lösungen zu lenken und somit einen spürbaren Beitrag zu leisten bei der Erreichung der 17 SDGs. Die Branche kommt nicht umhin, nachhaltige Finanzlösungen mehr und mehr in den Fokus zu rücken, um gesamtgesellschaftliche Herausforderungen zu meistern und Potenziale für kommende Generationen zu erhalten beziehungsweise zu schaffen.
Impact Investing, bei dem es zur Investmentstrategie gehört, eine soziale und / oder ökologische Wirkung zu erzielen, kann als einer der Hebel dienen, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. Der European Social Innovation and Impact Fund (ESIIF*) beispielsweise fördert soziales UnternehmerInnentum, das mit innovativen Lösungen zur Beseitigung gesellschaftlicher Probleme beiträgt.
Ein Blick auf die Unternehmen, die durch den ESIIF mitfinanziert werden, zeigt: Die Geschäftsmodelle zahlen auf die gesamte Bandbreite an SDGs ein; somit erstrecken sich die Geschäftsaktivitäten der Sozialunternehmen über die Bereiche

Wie ein konkreter Beitrag aussieht, wie ein Unternehmen im Sinne der SDGs wirtschaften kann, wollen wir gerne an einem Beispiel zeigen: der AckerPause.
Den Teamgeist stärken, in unterschiedlichen Gruppen, indem man gemeinsam Pflanzen aussät und Gemüse erntet, ist das erklärte Ziel der AckerPause. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin hat sich dem urbanen Gärtnern mit Mehrwert verschrieben.
Das Problem: Viele Menschen verbringen einen erheblichen Teil ihrer Zeit bei der Arbeit im Büro oder zumindest in geschlossenen Räumen. Ein durchschnittlicher Arbeitstag in Deutschland dauert acht Stunden plus Überstunden, in denen wir viel Sitzen, Konzentration und Fokus auf die Arbeit am Bildschirm richten oder in Meetings verbringen.
Der Lösungsansatz: Um dazu einen Ausgleich zu schaffen, hat AckerPause ein Office-Gardening-Konzept erstellt, das einzigartige Gemüseerlebnisse ins Büro bringt. Ob Indoor, Outdoor, Hochbeet oder Pflanzkästen, das Team von AckerPause unterstützt bei der Planung und Installation der unternehmensinternen Gemüsebeete. Das Konzept zielt ab auf die Bereiche Produktivität, Teamgeist und Gesundheit.
Produktivität
Nach Angaben von AckerPause haben Pflanzen im Büro einen Einfluss auf das Wohlbefinden; Personen, die in Büroräumen sitzen, umgeben von Pflanzen, sind produktiver, gesünder und kreativer. Zusätzlich senken Pflanzen den Druck und Stress.
Teamgeist
Gemeinsam im Team gärtnern, fördert die sozialen Kontakte und kann die Zusammenarbeit innerhalb von Gruppen und Organisationen verbessern.
Gesundheit
Mit seinen Aktivitäten rund ums Gärtnern bringt AckerPause Bewegung und körperliche Tätigkeiten in den Büroalltag. Mit einem Projekt wie Office-Gardening können Unternehmen in die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden investieren. Unternehmen, die gesunde Arbeitsplätze und Strukturen schaffen, sind laut Angaben von AckerPause weniger von Krankschreibungen, Arbeitsausfällen und innerer Kündigung betroffen.
Proof of Concept: AckerPause ist ein Angebot des Vereins Acker. Dieser hat sich bis dato auf ein Bildungsprogramm für den Gemüseanbau in Schulen und Kitas konzentriert, um Kindern und Jugendlichen mehr Wertschätzung für Lebensmittel zu vermitteln. Mehr als 5 Jahre praktische Erfahrung des Vereins mit aktuell über 250 Standorten in 15 Bundesländern sowie ein bundesweites Netzwerk von gärtnerischen Fachkräften stellen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil dar.
An dieser Stelle richten wir auch gerne einen Blick darauf, auf welche Sustainable Development Goals (SDGs) das Unternehmen einzahlt. AckerPause adressiert zwei der insgesamt 17 SDGs.

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Titelbild: AckerCompany GmbH
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Bei dieser Marketingmitteilung handelt es sich nicht um eine Empfehlung zum Kauf bzw. zur Zeichnung von Kommanditanteilen an der European Social Innovation and Impact Fund GmbH & Co. KG („ESIIF GmbH & Co. KG“), die ein geschlossener Spezial-AIF nach § 2 Abs. 4 des Kapitalanlagengesetzbuches („KAGB“) ist. Sie ist auch weder ein Verkaufsprospekt noch eine Aufforderung zum Kauf. Potentielle Anleger sollten den Gesellschaftsvertrag und das Muster der Beitrittsvereinbarung sowie ergänzend das Private Placement Memorandum („PPM“) lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die Beteiligungsmöglichkeit und die damit verbundenen potenziellen Chancen und Risiken vollständig zu verstehen. Alle Angaben in dieser Marketingmitteilung stammen mit Ausnahme der separat gekennzeichneten Quellenangaben von der ESIIF GmbH & Co. KG und beruhen auf eigener Ausarbeitung. Die unverbindlichen Angaben zur Beteiligung ESIIF GmbH & Co. KG sind verkürzt dargestellt und stellen kein öffentliches Angebot dar. Die Investmentmöglichkeit richtet sich ausschließlich an professionelle und semi-professionelle Anleger gemäß § 1 (19) Nr. 32 und 33 KAGB mit Sitz in Deutschland. Potentielle Anleger sollten vor einer Beteiligung in jedem Fall eine eigene steuerliche und rechtliche Beratung durch fachkundige Dritte einholen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der vorliegenden Marketingmitteilung um die werbliche Kurzinformation zu einer Anlagemöglichkeit in eine unternehmerische Beteiligung handelt. Einzelheiten zu dieser Investitionsmöglichkeit entnehmen Sie bitte dem Gesellschaftsvertrag, dem Muster der Beitrittsvereinbarung und dem PPM, die unter anderem bei der avesco Management GmbH, Mohrenstraße 34 in 10117 Berlin und bei der Finanzierungsagentur für Social Entrepreneurship GmbH („FASE“), Prinzregentenplatz 10 in 81675 München erhältlich sind. Stand: August 2021
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Hidden Champions – unter dieser Bezeichnung versteht man kleine und mittelständische B2B-Unternehmen, die größtenteils unbekannt sind, obwohl sie kontinentalführend sind in ihrer Nische oder zu den Top 3 der Welt gehören. In diesem Artikel stellen wir einige besondere Hidden Champions vor, die man kennen sollte.
Die vorrangig aus der DACH-Region stammenden Hidden Champions haben ihren Ursprung häufig in der klassischen Industrie, sind heutzutage jedoch in immer mehr Branchen anzutreffen: Medizin, Chemie, Wohnimmobilien, Software, Verpackungstechnik, erneuerbare Energien, Automobil oder auch die Holzverarbeitung sind nur einige der Branchen, in denen die Champions aktiv sind. Prof. Hermann Simon stellt in seinem neuesten Buch („Hidden Champions – Die neuen Spielregeln im chinesischen Jahrhundert“) auch eine Liste von Hidden Champions „in Geschäften mit kleinen Dingen bei großen Stückzahlen“ vor [1], in welcher sich Unternehmen wie Kalle (Wursthüllen), Gottschalk (Heftzwecken) oder auch das neu in den DAX aufgenommene Unternehmen HelloFresh (Kochboxen) tummeln.
Spannend hierbei ist vor allem die Tatsache, dass die auf Nachhaltigkeit setzenden Hidden Champions langfristig performanter sind, als ihre Konkurrenz. „Nachhaltigkeit kostet Rendite, das ist ein Mythos“, weiß auch Oliver N. Hagedorn, Gründer und CEO der avesco Financial Services AG. avesco führte beispielsweise einen Performance-Check für den Hidden Champion Steico durch. Dieser versteht sich als ökologischer Bauprodukte-Hersteller im Bereich Gebäudedämmung und integriert Nachhaltigkeit konsequent in alle Geschäftsprozesse. Verglichen wurde Steico mit einem Konkurrenzunternehmen, welches Nachhaltigkeit lediglich als Vision im Leitbild zu stehen hat. Die Entwicklung beider Firmen spricht für sich:

Kupfer zählt weltweit zu den begehrtesten Rohstoffen – die Industrie jedoch zählt zu den emissionsreichsten überhaupt. Das rote Gold wird teils unter schlechten Bedingungen gefördert, die verheerende Auswirkungen auf Umwelt und Mensch haben. Ganz anders macht es dagegen der Weltmarktführer im Recycling von Kupfer, Aurubis. Der Hidden Champion hat frühzeitig begonnen, sich einen strategischen Nachhaltigkeitsvorteil zunutze zu machen: Kupfer kann beliebig häufig recycelt werden, ohne dass es zu Qualitätsverlusten kommt. Dies ermöglicht es, gewaltige Mengen an Energie einzusparen. Einerseits entfällt beim Recycling der aufwendige Prozess des Erzabbaus und der Aufbereitung. Andererseits erfordert das Einschmelzen des Recyclingmaterials deutlich weniger Energie als die Metallgewinnung aus Kupferkonzentrat. Aufgrund dieser Rohstoffeigenschaften und den über die Jahre gesammelten Recyclingkompetenzen trägt Aurubis maßgeblich dazu bei, eine ökonomisch performante Kreislaufwirtschaft zu kreieren. Die Vorteile des Recyclings auf einen Blick:

Diese strategischen Nachhaltigkeitsvorteile sichern sich einige der Hidden Champions innerhalb der DACH-Region. Kennen Sie beispielsweise den Weltmarktführer für Autowaschanlagen, WashTec? Waschstraßen, SB-Waschanlagen, Portalanlagen, Wasserrückgewinnungssysteme, aber auch Waschchemie sind die Steckenpferde des Unternehmens. Alles dreht sich um eine Sache: Wie kann man dem Fahrzeug möglichst ressourcenschonend zu neuem Glanz verhelfen?
Auch die so häufig in Verruf geratenen Kartonverpackungen lassen sich nachhaltig herstellen, der Hidden Champion Mayr-Melnhof hat sich genau hierauf spezialisiert. Der Wasserverbrauch zur Kartonherstellung konnte in den letzten Jahren um knapp 20 % gesenkt werden. Das System funktioniert so, dass das Wasser zunächst als Kühlwasser für die Produktion und anschließend für die Herstellung der Kartons genutzt wird. Doch damit ist es noch nicht getan, denn nicht nur das Wassersystem funktioniert nach einem Kreislaufsystem, sondern auch bei der Kartonherstellung wird hierauf Wert gelegt. Mayr-Melnhof benutzt deshalb größtenteils nur Altpapier, um daraus Recyclingfasern zu gewinnen. Durch diesen Fokus auf das Recycling von alten Verpackungsmaterialien kann zusätzlich durch die Stoffaufbereitung Energie eingespart werden, da die Materialien nicht neu hergestellt werden müssen. Darüber hinaus können mehr als 90 % der Endprodukte wieder recycelt und somit dem Wertstoffkreislauf wieder zugefügt werden.
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[1] Simon, Hermann: Hidden Champions – Die neuen Spielregeln im chinesischen Jahrhundert; S. 30f.
]]>Immer den Durchblick zu behalten, ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht immer einfach. Unser Hidden Champion, Carl Zeiss Meditec (CZM), hat sich noch einiges darüber hinaus zum Ziel gesetzt: „Seeing beyond“, also „darüber hinaus sehen“, lautet das Motto des Unternehmens. Als Markt- und Technologieführer im Bereich der Augenheilkunde (Ophthalmologie) und Mikrochirurgie will CZM mithilfe von leistungsfähigen und innovativen Produktlösungen die „Grenzen des Machbaren“ herausfordern. In enger Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen und AnwenderInnen werden Produkte und Lösungen zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten angeboten. Systeme und Verbrauchsmaterialien für verschiedene chirurgische Eingriffe und Visualisierungslösungen für minimalinvasive chirurgische Behandlungen werden ebenso entwickelt und vertrieben.
Alles in allem sollen damit Behandlungsergebnisse verbessert, also die Lebensqualität der PatientInnen gesteigert, und Behandlungskosten gesenkt werden. Dabei setzt der Hidden Champion auf eine kundInnennahe Forschung und Entwicklung. Dass der Bedarf in diesem Bereich hoch ist, zeigt die Statistik: Weltweit gibt es etwa 1,1 Milliarden Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Davon sind 43 Millionen blind und 295 Millionen stark sehbehindert. Wenn man bedenkt, dass wir unseren Augen rund 80 Prozent aller Sinneseindrücke zu verdanken haben, wird die Arbeit unseres Hidden Champions gleich umso bedeutsamer.

Vor gut 175 Jahren, am 17. November 1846, gründete Carl Zeiss das Unternehmen ZEISS in Jena. Die Carl Zeiss Meditec AG bündelt als Tochtergesellschaft der Carl Zeiss AG alle medizintechnischen Aktivitäten. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in zwei Bereiche: Augenheilkunde (Ophthalmologie) und Mikrochirurgie. Nach Schätzungen von CZM liegt der Marktanteil im Bereich der Mikrochirurgie bei über 50 Prozent*, was das Unternehmen zum Marktführer in diesem Feld macht. Im Bereich der Augenheilkunde beziffert CZM seinen Marktanteil schätzungsweise auf rund 11 Prozent* und sieht sich somit (hinter dem Augenchirurgiegeschäft von Alcon) als zweitgrößter Anbieter weltweit in diesem Feld. Mit Hauptsitz in Jena sowie Betriebsstandorten und Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich, Spanien, den USA und Japan ist das Unternehmen in den wichtigsten Märkten der Welt direkt vor Ort angesiedelt. Im Jahr 2021 waren weltweit 3.531 Mitarbeitende in der Carl Zeiss Meditec AG beschäftigt. Der Umsatz lag zuletzt bei knapp 1.647 Millionen Euro.
*Stand 2020
Innovationen haben vor allem im medizinischen Umfeld eine hohe Bedeutung. Deshalb spielen Forschung und Entwicklung bei der Carl Zeiss Meditec Gruppe traditionell eine große Rolle. So arbeitet das Unternehmen beständig daran, sein Produktportfolio zu erweitern und bestehende Produkte zu verbessern. Bereits im frühen Stadium der Produktentwicklung wird eng mit der Kundschaft zusammengearbeitet. Darüber hinaus liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der digitalen Vernetzung von Systemen und Geräten, um Diagnosen und Behandlungen effizienter zu machen. In weiteren Untersuchungen werden neue technologische Konzepte hinsichtlich klinischer Bedeutung und Wirksamkeit unter die Lupe genommen. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen erhöhten sich zuletzt um 6,1 Prozent, auf 232 Millionen Euro. 19 Prozent der gesamten Belegschaft der Carl Zeiss Meditec Gruppe sind im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt.
Nachhaltiges Wirtschaften gilt seit jeher als Grundprinzip bei ZEISS. Bereits seit 1998 gibt es weltweit geltende Umweltleitsätze. Zu den Zielen gehören ein sparsamer Umgang mit allen natürlichen Ressourcen zur Schonung der Umwelt sowie die Reduzierung des Wasserverbrauchs, des Abfallaufkommens, des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen. Alle ZEISS Gesellschaften arbeiten nach einer Umweltrichtlinie. Ein Umweltmanagementsystem (nach ISO 14001:2015) ist an 32 Geschäftseinheiten sowie an 15 Produktionsstandorten eingerichtet. Der Energiebezug an den deutschen Hauptstandorten ist CO2-neutral. Bis zu diesem Jahr, also 2022, soll der Energiebezug auch an allen internationalen Hauptstandorten auf Grünstrom umgestellt werden. Bis 2025 möchte ZEISS CO2-neutral in den eigenen Tätigkeiten weltweit werden.
Bei der Auswahl und der Zusammenarbeit mit den Lieferanten spielen ebenfalls ökologische, aber auch soziale Aspekte eine wichtige Rolle. Alle Hauptlieferanten müssen Standards bezüglich Nachhaltigkeit und verantwortungsvollem sozialen Handeln befolgen und an ihre Sublieferanten weitergeben. Dazu müssen sie den Responsible Business Alliance (RBA) – oder einen vergleichbaren Kodex anerkennen. Zudem werden die Hauptlieferanten jährlich mit einer softwarebasierten Bewertung zu Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Energiemanagement überprüft. Diese auch als „Audit“ bezeichnete Maßnahme zum Qualitätsmanagement dokumentiert, ob die festgelegten Prozesse, Normen und gesetzlichen Vorgaben innerhalb des Unternehmens eingehalten wurden. Während der Pandemie 2019/2020 hat das Unternehmen solche risikobasierten Audits remote, also digital, bei Lieferanten durchgeführt. Dadurch konnten die CO2-Emissionen für Dienstreisen eingespart werden. Um weiterhin CO2-Emissionen einzusparen, möchte Carl Zeiss Meditec auch nach der Pandemie Remote-Audits durchführen. Seit 2019 werden zudem Emissionen aus Flugreisen kompensiert. In einem Pilotprojekt unterstützt ZEISS den Einsatz elektrobetriebener LKW.
Der weltweite Verhaltenskodex der ZEISS Gruppe legt Grundregeln guten und fairen Verhaltens im Wettbewerb und im Umgang mit Mitarbeitenden und KundInnen fest. Er definiert fundamentale ethische Verhaltensprinzipien und Werte für das Handeln von Management und Mitarbeitenden im Unternehmensalltag. Diversität, Toleranz und Offenheit werden bei ZEISS großgeschrieben. Die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Jahr 2021 soll diese Haltung noch mal bekräftigen. Zudem lag der Fokus im Geschäftsjahr 2020/2021 auf der Förderung von Frauen. Hierzu wurden Mentoring-Workshops und -Netzwerke und Trainings abgehalten. Ein weiterer Fokus: Mit verschiedenen Engagements wird versucht, auch Menschen in strukturschwachen Regionen einen Zugang zu medizinischer Versorgung zu bieten. Gemeinsam mit der Ruta-de-la-Luz-Stiftung in Tansania werden beispielsweise Augenuntersuchungen für an Albinismus leidende Kinder ermöglicht. Um BewohnerInnen in benachteiligten Regionen Australiens und Ozeaniens Zugang zu besserer chirurgischer Ausrüstung zu gewährleisten, wurde 2007 das Back-to-Bush-Programm ins Leben gerufen. Seit 2015 gibt es dieses auch in Indien. Zudem wurden seit 2019 Trainingszentren in Indien und Uganda für AugenärztInnen und Pflegepersonal gemeinsam mit der Christoffel-Blindenemission, dem lokalen Partner The Poona Blind Men’s Association sowie dem Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker errichtet.
Darüber hinaus zahlt die Carl Zeiss Meditec AG mit ihren Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:
| Medizintechnische Produkte im Bereich Mikrochirurgie sowie Augenheilkunde tragen zur Gesundheit und Wohlbefinden der Gesellschaft bei. |
Eine durchschnittliche Forschungs- & Entwicklungs-Quote von ca. 14%** trägt in hohem Maße zu innovativen Produktlösungen und zu medizinischem Fortschritt bei. |
Trainings- und Diagnosezentren sowie der Zugang zu besserer chirurgischer Ausrüstung in benachteiligten Regionen tragen dazu bei, Ungleichheiten in der medizinischen Versorgung und für Menschen mit Augenkrankheiten zu verringern. |
** Stand 2020/2021
Sie wollen mehr über die Nachhaltigkeit des Hidden Champions erfahren? Hier geht es zu unserem aktuellen Kurzprofil des Unternehmens.
Carl Zeiss Meditec AG / Branche: Ophthalmologie und Mikrochirurgie / Gegründet: 1846 / Mitarbeitende 2021: 3.531 / Artikel veröffentlicht: Februar 2022
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Titelbild: ZEISS
Zusammengefasst: Der Bericht der Europäischen Umweltagentur prognostiziert Europa eine Zunahme der Häufigkeit und Schwere von Klimagefahren. Laut Bericht kommen auf Europa mehr Tage mit extremer Hitze sowie extremere Niederschläge zu (Abb. 1).

Wohin etwa extreme Unwetter mit Dauer- und Starkregen führen können, hat Deutschland jüngst im Juli 2021 im Ahrtal (Rheinland-Pfalz) erfahren. Das „Jahrhundert-Hochwasser“ hat immensen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Die Folgen – Brücken und Häuser wurden zerstört, Straßen stark beschädigt; die Versorgung mit Wasser, Strom und Gas fiel aus, zudem wurde das Kanalsystem durch den Schlamm ebenfalls beschädigt. Was jetzt folgt, sind Aufbauarbeiten, die enorme finanzielle und personelle Ressourcen verbrauchen werden. Die Tagesschau berichtet, dass „die Flutkatastrophe in Deutschland, Schäden in Höhe von 33 Milliarden Euro verursacht hat“.
Diese und andere Beispiele zeigen, dass durch extreme Klimaereignisse hohe volkswirtschaftliche Kosten entstehen, wie zu sehen:
Die Folgen des Klimawandels wirken sich gemeinhin aus auf die Industrie, die Landwirtschaft und die Energieerzeugung, aber auch auf den Gesundheitssektor und die Ökologie. Eine im September 2021 erschienene Studie von Jarmo S. Kikstra et al. geht davon aus, dass der wirtschaftliche Schaden des Klimawandels bis 2100 zwischen 6 und 51 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts ausmachen könnte.
Ein Temperaturanstieg wirkt sich auf unterschiedliche Art und Weise aus. Betroffen sind beispielsweise folgende Sektoren:
Forstwirtschaft
Hier ist mit steigenden Temperaturen eine erhöhte Waldbrandgefahr zu erwarten – ergo eine Zerstörung von Forst und damit Einbußen für die Forstwirtschaft; die Folge sind Kosten aufgrund von Klimaschäden sowie Kosten für die Anpassung, etwa durch Waldumbauprogramme oder eine erhöhte Wasserbereitstellung.
Landwirtschaft
Wenn die Sommer zukünftig immer heißer werden, wird die Landwirtschaft durch Trockenheit und Wasserknappheit herausgefordert. In der Folge kann es zu Ernteeinbußen kommen und somit zu wirtschaftlichen Einbußen.
Zusammen genommen könnten der Land- und Forstwirtschaft hohe Kosten entstehen: Claudia Kemfert beziffert die Kosten für Deutschland in ihrem Artikel „Die ökonomischen Folgen des Klimawandels“ auf bis zu 3 Milliarden Euro bis zum Jahr 2056.
Tourismus
Heutige Wintersportgebiete müssen durch eine Temperaturzunahme damit rechnen, dass auch im Winter der Schnee zukünftig ausbleibt. Folglich wird der Wintersporttourismus abnehmen, womit wirtschaftliche Einbußen einhergehen werden. Laut Kemfert könnten sich die Kosten für die Branche in Deutschland auf insgesamt 30 Milliarden Euro belaufen.
Gesundheitssektor
Steigen die Temperaturen, beeinträchtigt das die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Menschen – zu erwarten sind hitzebedingte Leistungsabfälle und Sterbefälle. Singt die Leistung von Beschäftigten, hat das ebenfalls einen Effekt auf das BSP (Bruttosozialprodukt). Ein Leistungsverlust von 30 bis 50 Prozent kann das BIP um 5 % senken. Zusätzlich sind steigende Gesundheitskosten zu erwarten aufgrund von neuen Krankheiten. Die durch den Klimawandel verursachten Gesundheitskosten in Deutschland könnten bis zu 56 Milliarden Euro betragen (nach Kemfert).
Industrie
Starke Hitze kann zu Niedrigwasser in den Flüssen führen. Konkret betroffen wären dann die Kraftwerke, die nicht ausreichend mit Kühlwasser versorgt werden können. Hierdurch wird die Energieinfrastruktur ggf. beeinträchtigt – wodurch es zu Energieengpässen kommen könnte. Und in der Folge zu erhöhten Energiekosten, die nicht nur energieintensive Industrien betreffen, sondern vor allem auch die privaten Haushalte.
Sind beispielsweise die privaten Haushalte durch hohe Energiekosten belastet, sinkt dadurch auch die Kaufkraft der Menschen und die Konsumbereitschaft nimmt ab.
In Zahlen: Wenn sich die Energiepreise bis 2056 um 20 Prozent erhöhen, entstehen Kosten von bis zu 130 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft (vgl. Kemfert).
Eine weitere wesentliche Auswirkung des Klimawandels ist die Zunahme von Niederschlägen und der Anstieg der Meeresspiegel. An Nord- und Ostsee sowie flussnahen Gebieten kann es daher künftig vermehrt zu Hochwasser und Überschwemmungen kommen. Von Klimaschäden betroffen, sind hier insbesondere Immobilien und die Infrastruktur. Kemfert beziffert die Immobilien- und Infrastrukturschäden auf bis zu 10 Milliarden Euro bis 2056. Damit einher gehen auch steigende Versicherungsschäden, wodurch den Versicherungsunternehmen hohe Kosten entstehen, die wiederum mit hoher Wahrscheinlichkeit an die KundInnen weitergegeben werden.
Laut Global Risks Report 2022, herausgegeben vom World Economic Forum, gaben die Befragten an, dass Umweltrisiken zu den 10 größten Risiken gehören, die in den nächsten 10 Jahren auftreten werden – sie sehen im Verfehlen der Klimawende und in Extremwetter-Ereignissen das größte Potenzial, Mensch und Planet Schaden zuzufügen. (Abb. 2)

Treiber des Klimawandels sind in erheblichem Maße die Treibhausgasemissionen, die bei der Verbrennung von Öl, Kohle und Gas entstehen; auch Methan und Lachgas, die vor allem bei der landwirtschaftlichen Produktion (z. B. Tierhaltung) entstehen, sind Treibhausgase.
Um dem Klimawandel entgegenzuwirken und wirtschaftliche Kosten aufgrund von Klimaschäden bzw. Anpassungen an den Klimawandel zu reduzieren, müssen also die Treibhausgasemissionen signifikant gesenkt werden.
Hierzu braucht es eine internationale Klimaschutzpolitik und Kooperation. Klimaziele müssen zu möglichst geringen Kosten erreicht werden und Ländern, die diese Ziele verbindlich verfolgen, darf kein wirtschaftlicher Nachteil entstehen. Im Gegenteil: Klimaverantwortliches Handeln und die Reduktion von CO2-Emissionen muss belohnt werden – auch um Anreize zu setzen.
Nicht zuletzt kann und sollte die Klimawende auch als Chance gesehen werden. Aus dem sogenannten „Stern-Report“ der britischen Regierung von 2006 geht hervor, dass die Kosten für die Beseitigung der Schäden, die durch den Klimawandel (Treibhausgasemissionen) verursacht werden, höher liegen als die Kosten zur Umsetzung der Klimawende (Treibhausgasminderung).
Zurück zu den ökonomischen Chancen:
Chancen für Deutschland:
Die Zunahme von Häufigkeit und Schwere extremer Wetterereignisse macht ein „weiter so“ ökonomisch unattraktiv. Die wirtschaftlichen Folgen im Kontext „keine Klimawende“ werden uns und unseren Volkswirtschaften sowie den Planeten teuer zu stehen kommen. Zukünftige Investitionen sollten dringend unter anderem auf folgende Entwicklungen und Bereiche einzahlen:
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Quellen: Bundeszentrale für politische Bildung, Tagesschau, Spektrum, Stern, WDR
https://www.eea.europa.eu/de/highlights/neuer-regionaler-ueberblick-veroeffentlicht-haeufigkeit
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/versicherungen-flutschaeden-naturkatastrophen-101.html
https://www.bpb.de/apuz/30103/die-oekonomischen-folgen-des-klimawandels?p=all
https://www.spektrum.de/news/wirtschaftliche-folgen-was-kostet-der-klimawandel/1943992
https://www.stern.de/news/habeck-betont-chancen-der-klimawende-fuer-die-wirtschaft-31531686.html
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/gas-russland-luecke-101.html
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-profit-aktuell/audio-die-wirtschaftlichen-chancen-der-klimawende-100.html
Nicholas Stern, The Economics of Climate Change. The Stern Review, Cambridge 2006
Die Europäische Union möchte nachhaltiges Investieren zu einem allumfassenden Standard machen. Dazu hat sie im März 2018 den „Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ aufgelegt. Erklärte Ziele sind, die Kapitalflüsse auf den Umbau einer nachhaltigen Wirtschaft auszurichten, nachhaltige Finanzprodukte transparenter zu gestalten und Nachhaltigkeit als wichtigen Faktor im Risikomanagement zu etablieren.
Über drei ineinandergreifende Mechanismen – nämlich Taxonomie, Offenlegungspflichten (SFDR) und ergänzenden Regeln zur längst umgesetzten Finanzmarktrichtlinie MiFID II – werden dazu schrittweise neue Regulierungen für Produktanbieter und Vertrieb beschlossen. Finanzprodukte und Beratung müssen sich daher künftig zwingend an ökologischen und sozialen Kriterien sowie an guter Unternehmensführung (Governance) orientieren. Diese sogenannten ESG-Kriterien sollen in die gesamte Prozesskette einbezogen werden – von Offenlegungspflichten auf Unternehmens- und Produktebene über die Erstellung von Marktanalysen bis hin zur Beratung von KundInnen.
Die im Juni 2020 beschlossene Taxonomieverordnung zielt auf eine Klassifizierung von Unternehmensaktivitäten (inklusive Finanzprodukten) nach konkreten ESG-Bewertungskriterien ab. Basis dafür sind die sechs Umweltziele Klimaschutz, Anpassungen an den Klimawandel, nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung sowie der Schutz und die Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme (Abb. 1).

Die Förderung eines Umweltzieles darf dabei nicht auf Kosten eines anderen gehen, zudem dürfen dadurch keine negativen Auswirkungen auf Sozialstandards und faire Arbeitsbedingungen entstehen. Klingt erst einmal gut, die Krux dabei: Seit 1. Januar 2022 sind lediglich konkrete Bewertungskriterien für die beiden Umweltziele Klimaschutz (Treibhausgasvermeidung) und Anpassung an den Klimawandel veröffentlicht. Bei der Bewertung der anderen vier Umweltziele tappt die Gesetzgebung bisher im Dunkeln.
Die Anbieter von Finanzprodukten müssen bereits seit 10. März 2021 ausweisen, wie sie mit den mit ihren Produkten verbundenen Nachhaltigkeitsrisiken umgehen. Dies wird über die EU-Offenlegungsverordnung geregelt. Dazu müssen unter anderem Fondsprodukte in eine von drei Kategorien einsortiert werden: Sie sind entweder konventionell, also nicht wesentlich nachhaltig (Artikel 6 der Verordnung), sie berücksichtigen ökologische und soziale Kriterien (Artikel 8) oder sie zielen auf ein klar definiertes und messbares Nachhaltigkeitsziel ab (Artikel 9).
Dadurch sollen FinanzberaterInnen und ihre KundInnen erkennen, wie nachhaltig ein Finanzprodukt ist. Als ‚Finanzberater‘ stuft die Verordnung Kreditinstitute und Asset Manager ein, die Anlageberatung anbieten. Auch Vermögensverwaltungen und Versicherungsvermittlungen, die über Versicherungsanlage- und Altersvorsorgeprodukte beraten, gehören dazu. Ob FinanzanlagenvermittlerInnen und Honorar-FinanzanlagenberaterInnen unter die Offenlegungsverordnung fallen, ist hingegen noch umstritten. ExpertInnen gehen aber davon aus.
FinanzberaterInnen müssen seitdem KundInnen über mit den Produkten verbundene Nachhaltigkeitsrisiken aufklären. Gemeint sind Umwelt-, Sozial- und ArbeitnehmerInnenbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Also zum Beispiel Investments benennen, die vom Klimawandel betroffen sind. Die Anbieter müssen diese Informationen zur Verfügung stellen. In einem weiteren Schritt sollen diese zusätzlich ab 1. Juli 2022 auch über viele negative Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren ihrer Produkte informieren. Damit sollen nicht nur mögliche Risiken, sondern auch die tatsächliche Nachhaltigkeitswirkung einer Fondsanlage transparent nachvollziehbar werden.
Für FinanzberaterInnen soll zudem ab 2. August 2022 eine weitere Vorgabe gelten – die Befragungspflicht. Sie müssen dann ihre KundInnen zu deren Nachhaltigkeitspräferenzen befragen, die Produktempfehlungen darauf abstellen und dies entsprechend dokumentieren. Wie dies in der Praxis funktionieren soll, ist aktuell aber noch ungewiss. Denn, die technischen Regulierungsstandards (RTS), die die Vorgaben der EU-Offenlegungsverordnung in diesem Punkt präzisieren, sind noch nicht veröffentlicht worden. Ohne RTS, die zum Beispiel die vorvertraglichen Informationen und das Reporting regeln, ist keine rechtssichere Einordnung von Produkten möglich. ExpertInnen rechnen daher damit, dass die Abfrage von ESG-Präferenzen bei KundInnen erst ab 1. Januar 2023 verpflichtend wird.
Die EU-Kommission hat im April 2021 in zwei Rechtsakten Änderungen am geltenden Regelwerk der MiFID II veröffentlicht. Die Produktüberwachungspflichten der Produktanbieter und der Vertriebsunternehmen wurden um Nachhaltigkeitsaspekte ergänzt. Ab 22. November 2022 sollen hierzu neue rechtliche Regelungen gelten, sie sollen bis zum 21. August 2022 bekanntgegeben werden.

Bereits klar ist: FinanzberaterInnen dürfen nur noch Finanzprodukte als nachhaltig empfehlen, wenn diese entweder der EU-Taxonomieverordnung genügen oder einen Mindestanteil an nachhaltigen Investitionen im Sinne der sozialen und der Governance-Ziele gemäß der EU-Offenlegungsverordnung vorsehen. Darüber hinaus dürfen auch Produkte empfohlen werden, bei denen die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt werden. Dies werden in der Regel Produkte nach Artikel 8 und 9 der Offenlegungsverordnung sein. Diese drei Alternativen sind jedoch nicht trennscharf, Produkte können auch mehrere der Vorgaben erfüllen.
In der Geeignetheitserklärung müssen BeraterInnen in jedem Fall erläutern, wie die von ihnen empfohlenen Produkte zu den ESG-Präferenzen der KundInnen passen. Dies ist aber wohl nur möglich, wenn sie die komplexen Regelwerke, auf denen die ESG-Regulierung beruht, den KundInnen verständlich erläutern. Daher wird erwartet, dass Produktanabieter und BeraterInnen-Verbände entsprechende Materialien entwickeln, die im Beratungsalltag funktionieren.
Fazit: Auch wenn aufgrund ausstehender Detailvorgaben noch nicht klar ist, wie künftig der Beratungsprozess nach nachhaltigen Kriterien in jedem Schritt konkret ablaufen soll, sollten sich FinanzberaterInnen bereits jetzt klar in Richtung ESG positionieren. Sprich, sich über die laufende Regulierung informieren und ihre Produktpartner dazu kontaktieren. Die Zukunft der Anlageberatung ist zweifellos nachhaltig.
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Quellen: Material von Bafin, Fidelity, Deloitte, ECOreporter, Fondsprofessionell
https://www2.deloitte.com/de/de/pages/financial-services/articles/eu-aktionsplan-nachhaltigkeit.html
https://www.bafin.de/SharedDocs/FAQs/DE/Verbraucher/NachhaltigeGeldanlage/01_esg.html
https://www.fidelity.de/nachhaltigkeit/regulierung/esg-regulierung-anlageberatung/?p=0&c=10
https://www.fidelity.de/fidelity-articles/fachthemen-im-fokus/wann-ist-ein-fonds-nachhaltig-neue-regeln-der-aufsichtsbehoerden/
https://www.fondsprofessionell.de/news/recht/headline/esg-regulierung-2-die-taxonomie-197860/
https://www.ecoreporter.de/artikel/wird-die-befragungspflicht-zu-nachhaltigkeitspräferenzen-verschoben/
Nachhaltig im eigentlichen Wortsinn bedeutet „sich auf längere Zeit stark auswirkend“ (Duden). Wie wäre es also, wenn man den beiden eingangs erwähnten Dimensionen von Nachhaltigkeit, noch eine dritte hinzufügt? Etwa die Dimension von Impact. Betrachtet man nachhaltige Fonds vor dem Hintergrund des Impact-Gedankens, ergibt sich daraus die Idee des Impact Investing. Beim Impact Investing soll neben einer finanziellen Rendite auch eine messbare, positive, gesellschaftliche Wirkung erzielt werden. Eine noch recht junge Anlagephilosophie in Deutschland. Dennoch, weltweit steigen die Volumina an, die in Impact Investments fließen, wodurch drängende soziale und ökologische Lösungen adressiert werden können.
Ein Segment innerhalb des Impact Investing zielt auf die Finanzierung frühphasiger Sozialunternehmen ab. Diese Unternehmen stellen soziale und / oder ökologische Probleme in den Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit und versuchen diese mit innovativen Geschäftsmodellen zu lösen. Sozialunternehmen schaffen dort nachhaltige Lösungen, wo bisher weder der Wohlfahrtsstaat noch die freie Wirtschaft Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit gefunden haben.
Damit Sozialunternehmen mit dem nötigen Kapital versorgt werden, wurde der European Social Innovation and Impact Fund (ESIIF*) aufgelegt. InvestorInnen können sich mit dem ESIIF an einem diversifizierten Portfolio von Sozialunternehmen beteiligen, damit diese ihre erfolgreich getesteten Geschäftsmodelle ausweiten können und so noch mehr Menschen mit ihren wirkungsorientierten Lösungen erreichen.
In welche Sozialunternehmen und innovative unternehmerische Lösungen der ESIIF investiert, erklären wir am besten an einem konkreten Beispiel – diesmal anhand des Unternehmen APOPO.
Das belgische Unternehmen APOPO hat es sich zur Aufgabe gemacht, ehemalige Krisengebiete von Landminen zu befreien, um somit für bessere Gesundheit und Entwicklungsmöglichkeiten in diesen Regionen zu sorgen.
Das Problem: Auch heute noch liegen in rund 60 Ländern explosive Kriegsreste brach. Gefährliche Landminen und Streubomben verursachen somit tragische Unfälle und Verletzungen oder führen zum Tod. Über 60 Millionen Menschen müssen in täglicher Angst leben, verletzt oder getötet zu werden. Zusätzlich erschweren die Überbleibsel einstiger Konflikte die ökonomische Entwicklung dieser Länder, da produktive Flächen nicht genutzt werden können von den Gemeinden und Menschen. Die derzeitigen Methoden der Minenräumung erweisen sich bisher als ineffizient und teuer; die Arbeit ist intensiv, schwierig und gefährlich. Hier kommt das Sozialunternehmen APOPO ins Spiel.
Der Lösungsansatz: APOPO hat eine Methode entwickelt, Minen mithilfe speziell trainierter Ratten und Hunde aufzuspüren. Diese liebevoll getauften HeroRATs und HeroDOGs sind mit einem GPS-gesteuerten Such- und Kommunikationssystem ausgestattet, das eine effiziente Überwachung und Aufzeichnung ermöglicht; dadurch können auch invasive Maßnahmen wie etwa das Beseitigen der Vegetation reduziert werden bzw. komplett vermieden werden.

Proof of Concept: Bisher haben die Maßnahmen von APOPO 100.000 betroffene Menschen in Kambodscha und dem Südsudan erreicht. Das Unternehmen hat damit erfolgreich demonstriert, dass die Lösung zu fast 100 % effektiver ist als andere vergleichbare Ansätze. Auch die Vereinten Nationen haben das Konzept von APOPO als Standard akzeptiert.
Ausblick: Bis zum Jahr 2025 will APOPO mit seinen HeroRATs und HeroDogs bis zu 51 Quadratkilometer Fläche von Landminen und Streubomben räumen und damit das Leben von knapp 1,4 Millionen Menschen deutlich verbessern.
APOPOS HeroRATS haben es übrigens auch zu einiger Berühmtheit geschafft. Der erfolgreichste kleine Held, Magawa, hat im Laufe seiner Karriere über 100 Landminen und andere Sprengstoffe gefunden. Für seinen Einsatz und seine Tapferkeit hat Magawa sogar eine Goldmedaille erhalten. Im Januar dieses Jahres ist Magawa im hohen Alter von acht Jahren verstorben.
An dieser Stelle richten wir auch gerne einen Blick darauf, auf welche Sustainable Development Goals (SDGs) das Unternehmen einzahlt. APOPO adressiert vier der insgesamt 17 SDGs.

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*DISCLAIMER
Bei dieser Marketingmitteilung handelt es sich nicht um eine Empfehlung zum Kauf bzw. zur Zeichnung von Kommanditanteilen an der European Social Innovation and Impact Fund GmbH & Co. KG („ESIIF GmbH & Co. KG“), die ein geschlossener Spezial-AIF nach § 2 Abs. 4 des Kapitalanlagengesetzbuches („KAGB“) ist. Sie ist auch weder ein Verkaufsprospekt noch eine Aufforderung zum Kauf. Potentielle Anleger sollten den Gesellschaftsvertrag und das Muster der Beitrittsvereinbarung sowie ergänzend das Private Placement Memorandum („PPM“) lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die Beteiligungsmöglichkeit und die damit verbundenen potenziellen Chancen und Risiken vollständig zu verstehen. Alle Angaben in dieser Marketingmitteilung stammen mit Ausnahme der separat gekennzeichneten Quellenangaben von der ESIIF GmbH & Co. KG und beruhen auf eigener Ausarbeitung. Die unverbindlichen Angaben zur Beteiligung ESIIF GmbH & Co. KG sind verkürzt dargestellt und stellen kein öffentliches Angebot dar. Die Investmentmöglichkeit richtet sich ausschließlich an professionelle und semi-professionelle Anleger gemäß § 1 (19) Nr. 32 und 33 KAGB mit Sitz in Deutschland. Potentielle Anleger sollten vor einer Beteiligung in jedem Fall eine eigene steuerliche und rechtliche Beratung durch fachkundige Dritte einholen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der vorliegenden Marketingmitteilung um die werbliche Kurzinformation zu einer Anlagemöglichkeit in eine unternehmerische Beteiligung handelt. Einzelheiten zu dieser Investitionsmöglichkeit entnehmen Sie bitte dem Gesellschaftsvertrag, dem Muster der Beitrittsvereinbarung und dem PPM, die unter anderem bei der avesco Management GmbH, Mohrenstraße 34 in 10117 Berlin und bei der Finanzierungsagentur für Social Entrepreneurship GmbH („FASE“), Prinzregentenplatz 10 in 81675 München erhältlich sind. Stand: August 2021
]]>Der Bau hochwertiger Fräsmaschinen, leistungsstarker und hoch innovativer Bearbeitungszentren sowie zugehöriger Automatisierungskomponenten machen die Hermle AG zum Weltmarktführer in der Branche. Die Produkte des Hidden Champion finden Gebrauch in unterschiedlichen Hightech-Branchen im In- und Ausland. Dazu gehören Unternehmen aus
Hermle punktet auch in Sachen Nachhaltigkeit durch eine effiziente Ressourcennutzung – etwa auf den Ebenen Energie, Nutzungsphasen sowie Transport.
Berthold Hermle gründete 1938 eine Schraubenfabrik und Fassondreherei in Gosheim. Ab 1957 wurden die ersten Fräsmaschinen hergestellt. Von da an nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Das Unternehmen hat von Anfang an den Anspruch verfolgt, „mehr als Standard zu fertigen“, was sich auch nach 70-jährigem Firmenbestehen nicht geändert hat. Heute beschäftigt die Hermle AG mehr als 1.300 Mitarbeitende am Standort Deutschland und macht einen Umsatz von 296,9 Mio. Euro (2020).
Das Thema Nachhaltigkeit wird bei der Hermle AG konsequent umgesetzt und fußt beispielsweise auf einem effizienten Einsatz von Energie und optimierten Transportwegen.
Die Produktion der Hermle AG wird nur in einer Region in Deutschland realisiert. Zudem ist Deutschland der Hauptabsatzmarkt des Unternehmens. Dieser Standortvorteil reduziert Transportwege und somit Treibhausgasemissionen. Um den CO2-Ausstoß weiter zu verringern, wird überwiegend mit lokalen Lieferanten zusammengearbeitet; für den Versand setzt Hermle soweit wie möglich auf CO2-neutrale Transportlogistiker. Zusätzlich ist die gesamte eigene Fahrzeugflotte von Hermle mit moderner und schadstoffarmer Technologie ausgestattet: In den eigenen Hallen werden ausschließlich elektrisch betriebene Gabelstapler und Flurfahrzeuge eingesetzt.
Das Heizen und die Klimatisierung verschiedener Fertigungshallen erfolgt durch energieeffiziente Blockheizkraftwerke und Absorptionskälteanlagen. Absorptionskälteanlagen benötigen circa 25 % weniger Energie als herkömmliche Kompressionskälteanlage. Zudem besteht das Wärmenetz von Hermle aus hocheffizienten Wärmepumpen, die sowohl zur Kühlung als auch zum Heizen der Produktionsgebäude eingesetzt werden. Ein zusätzlicher Wärmetauscher sorgt dafür, dass die entstehende Abwärme wieder zurückgeführt werden kann.
Die Hermle AG engagiert sich überdurchschnittlich für Nachwuchskräfte, womit das Unternehmen aktiv dem Fachkräftemangel vorbeugen will. Hierfür arbeitet Hermle eng zusammen mit den Haupt-, Real- und Berufsschulen sowie Gymnasien und verschiedenen Hochschulen in der Region. Das Unternehmen öffnet aktiv seine Türen für junge Nachwuchskräfte, etwa im Rahmen von Betriebsführungen und TechDays zur beruflichen Orientierung.
Hermle bekennt sich klar zum Standort Deutschland; möglichst viele Arbeitsplätze sollen im Inland gesichert werden und die unmittelbare Region so unterstützt werden. Von den 1.304 Mitarbeitenden (Stand Dezember 2020) war die überwiegende Mehrheit am Standort Deutschland beschäftigt – 1.005 Personen, 13 % der Belegschaft arbeitete im Ausland.
Das Unternehmen fördert zudem soziale Projekte in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg über die Hildegard-und-Katharina-Hermle-Stiftung. Die Stiftung wird aus Dividendenausschüttungen der Hermle AG finanziert. Im Jahr 2020 flossen rund 3,2 Mio. Euro in Projekte für die Kinder-, Jugend- und Altenhilfe sowie für das Wohlfahrtswesen.
Darüber hinaus zahlt die Hermle AG mit ihren Geschäftstätigkeiten auf die folgenden Sustainable Development Goals (SDGs) ein – die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung:

Sie wollen mehr über die Nachhaltigkeit des Hidden Champions erfahren? Hier geht es zu unserem aktuellen Kurzprofil des Unternehmens.
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Branche: Maschinenbau / Gegründet: 1938 / Mitarbeitende 2020: 1.304 / Artikel veröffentlicht: Januar 2022
Foto (Titelbild): Hermle AG – www.hermle.de
]]>Im vergangenen Jahr wurde avesco gleich zweifach ausgezeichnet. Im Oktober 2021 erhielten wir den Boutiquen Award 2021 – in der Kategorie „Nachhaltigkeit“. Damit ging die Auszeichnung als nachhaltigste Investmentboutique Deutschlands an uns. Investmentboutiquen erhalten leider oftmals zu wenig Aufmerksamkeit, dabei sind sie echte Innovatoren. Die jährliche Verleihung der Boutiquen Awards macht die erfolgreichsten Konzepte der Fondsboutiquen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Das war die Verleihung:
Einen Monat später, im November, regnete es für avesco dann Sterne. Unser Sustainable Hidden Champions Equity Fonds (SHC-Fonds) hat zum ersten Mal die Spitzenbewertung erhalten bei der FNG-Zertifizierung – drei Sterne; somit entspricht der Fonds auf höchster Stufe dem vom Fachverband Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG) entwickelten Qualitätsstandard für Nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum. Das FNG-Siegel zertifiziert den SHC als Fonds, der einen professionellen und transparenten Nachhaltigkeitsansatz verfolgt – geprüft durch ein unabhängiges Audit, das von einem externen Komitee überwacht worden ist.

Kurz vor Jahresende knackte der SHC-Fonds* im Dezember noch die 65 Millionen Euro Marke. Das Gesamtfondsvermögen hat sich zwischen Dezember 2020 und Dezember 2021 von 22,9 Mio. Euro auf 65,4 Mio. Euro erhöht. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für avesco. Wodurch sich der SHC-Fonds auszeichnet, ist zu sehen in unserem kurzem Erklärvideo auf unserem YouTube-Channel.
Zusätzlich zur Retail- und Institutional Tranche legten wir den SHC-Fonds im Juni 2021 auch als Clean Share Class auf. Clean Shares unterscheiden sich von herkömmlichen Retail-Anteilklassen, indem die Provisionsanteile entfallen, das heißt, es gibt keinen Ausgabeaufschlag und die Verwaltungsvergütung reduziert sich. Somit ist die Clean Share Class als provisionsfreie Anlageklasse besonders interessant für HonorarberaterInnen und Vermögensverwaltungen.
Bis zum Ende des Jahres 2021 hat der European Social Innovation and Impact Fund (ESIIF) über die Hälfte des Zielvolumens erreicht – mehr als 10 Millionen Euro. Der Impact Investment Fund investiert in Sozialunternehmen aus Deutschland und der Europäischen Union. Zehn Unternehmen haben in 2021 bereits Kapital von dem Fonds erhalten und können so ihre positive gesellschaftliche Wirkung erzielen. Das sind die Sozialunternehmen, die uns im letzten Jahr von ihrem Geschäftsmodell überzeugt haben:

In den Fonds können professionelle und semiprofessionelle InvestorInnen noch bis Ende April 2022 investieren. Der ESIIF vergibt in einem Zeitraum von mindestens zehn Jahren sukzessiv Darlehen an circa 60 Sozialunternehmen in diversen Wirkungsfeldern wie z. B. Bildung, Umwelt und Gesundheit.
avesco ist auch im Jahr 2021 wieder klimaneutral. Die erste umfassende Emissionsprüfung in Kooperation mit First Climate fand bereits 2018 statt. Die im Jahr 2020** entstandenen Treibhausgasemissionen durch die Geschäftstätigkeit von avesco wurden durch Emissionseinsparungen von Klimaschutzprojekten in Malawi, Uganda und Peru kompensiert.
Im Unternehmen selbst setzen wir die definierten Klimastrategien kontinuierlich um, um unseren Emissionsausstoß so gering wie möglich zu halten. Beispielsweise beziehen wir Ökostrom und nutzen für Geschäftsreisen die Bahn anstelle des Flugzeugs, so oft wie möglich. Bei der Büroausstattung setzen wir auf Nachhaltigkeit, etwa indem bei der Anschaffung auf Ökolabels geachtet wird und das gekaufte Papier recycelt oder mit den Blauen Engel zertifiziert ist. Zusätzlich bauen wir weiterhin digitalisierte, interne Prozesse auf.
Last but not least: Im Jahr 2021 haben wir bei avesco regelmäßig Nachhaltigkeitsimpulse umgesetzt. Hierbei handelt es sich um Aktivitäten und Engagements, die entweder einen sozialen, ökologischen oder ökonomischen Mehrwert erzeugen. Beispielsweise waren wir in 2021 zum #tagdernachbarn bei einer Clean Up-Aktion von sauber.berlin dabei und haben den Volksparks Friedrichshain von lästigen Kronkorken und Zigarettenstummeln befreit.
Ein Nachhaltigkeitsimpuls der besonderen Art war das Insektenessen. Dabei ging es darum, alternative Ernährungsformen zu erkunden und sich kritisch auseinanderzusetzen mit der Nahrungsmittelproduktion der Zukunft. Schließlich leben wir in einer Welt, in der die Gesamtbevölkerung zunimmt und die Ressourcen abnehmen. Nicol Sartirani von MikroKosmos brachte uns das Universum der Insekten und ihren Nährwert näher und tischte uns ein Insekten-Buffet auf.

Das waren ein paar der Highlights aus 2021, jetzt schauen wir gespannt auf das Jahr 2022. Natürlich haben wir uns auch für das neue Jahr viele neue Projekte vorgenommen. Welche das sind, kann nach und nach auf unserem Blog nachgelesen werden. Auf unserer LinkedIn Unternehmensseite beschäftigen wir uns ebenfalls mit den Themen Nachhaltigkeit, Impact und geben Einblicke, was bei avesco aktuell passiert.
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**Der Berichtszeitraum bei den Emissionsreports ist auf Grund verzögerter Datengrundlage immer zwei Jahre versetzt. Folglich basiert das Zertifikat von 2021 auf den Daten aus 2019.
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Die gültigen Verkaufsunterlagen des avesco Sustainable Hidden Champions Equity mit der Anteilsklasse R (WKN: A1J9FJ / ISIN: DE000A1J9FJ5) bzw. der Anteilsklasse I (WKN: A12BKF / ISIN: DE000A12BKF6) können kostenlos über avesco Financial Service AG bezogen werden. Diese enthalten ausführliche Hinweise zu den einzelnen mit der Anlage verbundenen Risiken und sind Grundlage für den Kauf von Anteilen an diesem Fonds. Sie finden in den Verkaufsunterlagen ausschließlich Angaben, die produktbezogene Informationen und keine an den persönlichen Verhältnissen des (potentiellen) Kunden ausgerichtete Empfehlung darstellen, insbesondere nicht in der Form einer individuellen Anlageberatung. Für den Beitrag und die Verkaufsunterlagen gilt, dass die dargestellte Wertentwicklung in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung ist. Stand: November 2021
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